Tausende Bürger kehrten zu dem Protest in der Hauptstadt gegen das Projekt in Zvërnec zurück und setzten die Mobilisierung damit den dritten Tag in Folge fort.
Die Kundgebung begann auf dem Skanderbeg-Platz und zog dann zum Amtssitz des Premierministers, wo die Demonstranten ihren Widerstand gegen das Projekt zum Ausdruck brachten und politische Verantwortlichkeit forderten. Anschließend skandierten sie Parolen gegen die Regierung und das betreffende Projekt.
„Ohne Rücktritt kein Dialog“ war einer der Hauptslogans des Protests als Reaktion auf den Aufruf des Premierministers, der im Laufe des Tages eine Gruppe von Protestierendenvertretern zu einer öffentlichen Anhörung über das Projekt eingeladen hatte.
Während des Marsches hielten die Demonstranten verschiedene Transparente mit gegensätzlichen Botschaften hoch. Auf einem stand: „Ich bin ein albanischer Sohn, verschwindet von hier, ihr beleidigt uns, wir wissen nicht, wie wir euch beleidigen sollen, wir haben euch gesagt, dass ihr unsere Intelligenz nicht kennt, wir sollten die Flagge vor dem Büro des Premierministers hissen.“
Auf anderen Transparenten waren Slogans zu sehen wie: „Rama im Gefängnis, Berisha im Gefängnis“ und „Dieser Hurensohn wurde nicht geboren, noch dieser jüdische Sohn, der unser Land nehmen wird“.
„Das Projekt stoppen!“ war ein weiterer Ruf von Demonstranten vor dem Büro des Premierministers.
Die Atmosphäre vor dem Büro des Premierministers war von Rufen, Transparenten und Protestbotschaften geprägt, während die Organisatoren erklärten, dass die Proteste in den kommenden Tagen fortgesetzt würden.

Dies ist der dritte Tag in Folge, an dem in Zvërnec Bürger gegen das Projekt protestieren. Das Thema hat im ganzen Land eine breite öffentliche Debatte und politische Auseinandersetzungen ausgelöst.
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