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Aktualitet 9 Korrik 2026, 21:22

Albanien im Visier von DASH, Rubio fordert Bericht über die extreme Linke

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Albanien im Visier von DASH, Rubio fordert Bericht über die extreme Linke
Rubio-Trump – Illustratives Foto

Ein Telegramm von DASH ging auch nach Tirana; die USA bitten um Informationen über linksextreme Gruppen in Albanien.

Das US-Außenministerium hat ein diplomatisches Schreiben an über 20 US-Botschaften weltweit, darunter die Botschaft in Tirana, gerichtet und sie darin aufgefordert, Informationen über linksextreme Gruppen in den Ländern, in denen sie akkreditiert sind, zu sammeln. Dies berichtete die Washington Post unter Berufung auf interne Dokumente und mit der Initiative vertraute Beamte.

Laut der amerikanischen Zeitung wurde das Telegramm an Botschaften von Argentinien und Mexiko in Italien und Albanien geschickt, als Teil der Bemühungen der Trump-Regierung, Informationen über das zu sammeln, was sie als „Wiederaufleben des transnationalen linksextremen Terrorismus“ bezeichnet.

Der Bericht stellt fest, dass die Regierung die internationale Zusammenarbeit in dieser Frage ausbauen will. In diesem Zusammenhang hat US-Außenminister Marco Rubio Vertreter aus über 60 Ländern zu einem Ministertreffen am 16. Juli in Washington eingeladen, bei dem voraussichtlich die Koordinierung gegen politische Gewalt und linksextreme Gruppen erörtert werden soll.

Laut der Washington Post stößt die Initiative jedoch bei einigen US-Verbündeten auf Skepsis. Die Zeitung zitiert europäische Diplomaten, die erklären, dass die extreme Linke in ihren Ländern nicht als vorrangige Bedrohung für die nationale Sicherheit angesehen werde, während einige von ihnen keinen Grund sehen, an dem von Washington einberufenen Treffen teilzunehmen.

Der Artikel erinnert auch daran, dass die Trump-Administration Ende 2025 vier europäische linksextreme Organisationen – eine in Deutschland, eine in Italien und zwei in Griechenland – zu ausländischen Terrororganisationen erklärte, eine Entscheidung, die unter Experten für Terrorismusbekämpfung und europäischen Partnern eine Debatte auslöste.

Laut der Washington Post spiegelt diese Initiative die veränderten Sicherheitsprioritäten der Trump-Regierung wider, die die extreme Linke in den Mittelpunkt ihrer Strategie zur Terrorismusbekämpfung rückt – ein Ansatz, der sowohl innerhalb der US-Regierung als auch bei ihren Verbündeten weiterhin Skepsis hervorruft. / Broschüre

rubio ambasadat

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