Innerhalb von vier Jahren hat der Rechtsdirektor der Zeitung „Post“, Hipokrat Biba, 243 Ausschreibungen und 72 Verträge unterzeichnet, die von Missbrauch, Betrug und Rechtsverstößen geprägt sind. Mit dem Segen politischer Entscheidungsträger und dem Schutz des Machtapparats ist er zum Garanten für die Veruntreuung öffentlicher Gelder geworden.
Laut internen Prüfungen und Berichten der Beschaffungsbehörde zählt die „Albanische Post“ zu den korruptesten Institutionen des Landes.
Im Zentrum aller Missbrauchsfälle seit 2020 steht der Heuchler Biba, der Ausschreibungen mit überhöhten Preisen und Scheinverträge unterzeichnet hat, die den Staat über 31 Millionen Euro gekostet haben.
Vom kommissarischen Direktor zum permanenten „Garanten“ seiner Kollegen ist Biba zum Symbol eines Unternehmens geworden, das sich an den Steuerzahlern bereichert.
Die „Albanische Post“ ist seit Jahren ein finanzielles Fass ohne Boden, in dem öffentliche Gelder in den Taschen einiger weniger Beamter landen, die mit Hilfe legaler Dokumente ein ausgeklügeltes System der Bereicherung aufgebaut haben.
Im Zentrum dieses Komplotts steht Hipokrat Biba, der Leiter der Rechtsabteilung des Unternehmens. Er war der Architekt jeder manipulierten Ausschreibung, jedes fingierten Vertrags und jeder dubiosen Auktion im Zeitraum von 2020 bis 2024.
Aus den Berichten der Internen Revision und der Vergabestelle geht hervor, dass Hipokrat Biba 243 Vergabeverfahren und 72 Verträge abgeschlossen hat, von denen 213 schwerwiegende Rechtsverstöße aufweisen und dem Unternehmen einen finanziellen Schaden von 31 Millionen Euro verursacht haben.
In 133 Fällen wurden die Ausschreibungen von der Vergabestelle annulliert, da die Werte des festgelegten Budgets den von der Regierung und dem Verwaltungsrat der Post genehmigten Rahmen überschritten.
Die übrigen Ausschreibungen wurden unter Verstoß gegen geltendes Recht durchgeführt, unter anderem durch Spekulationen mit technischen Spezifikationen, fiktive Zusätze und die Auswahl vorab festgelegter Unternehmen.
Diese „Fähigkeit“ hat Biba für jeden neuen Postchef unangreifbar gemacht.
Während die Direktoren wechselten – Laert Duraj, Ervin Bushati, Ardit Demiri –, blieb er im Amt und gewährleistete so die Fortsetzung der Diebstähle.
Tatsächlich war Biba für alle der Strippenzieher, der Ausschreibungen manipulierte, Dokumente säuberte und die dunklen Akten der Korruption verwahrte.
Seine Geschichte bei der Post ist ein typisches Beispiel dafür, wie eine korrupte Regierung arbeitet.
Am 19. März 2021, als der damalige Direktor Laert Duraj zurücktrat, um für die Samajwadi Party (SP) zu kandidieren, ernannte die Regierung Biba zum Interimsdirektor der Post und beließ ihn gleichzeitig im Amt des Rechtsdirektors.
Das Ziel war klar: die 44 laufenden Ausschreibungen im Wert von 14,6 Millionen Euro abzuschließen und die Spuren der Missstände der vorangegangenen zwei Jahre zu verwischen.
Nachdem die Unterlagen „bereinigt“ waren, kehrte Duraj im Mai 2021 zurück, beließ Biba in seiner Position und arbeitete weiterhin an der Abwicklung der verbleibenden Verträge mit.
Allein im Zeitraum von März bis September 2021, als Hipokrat Biba auch Interimsdirektor der „Albanischen Post“ war, wurden Ausschreibungen durchgeführt, die einen beispiellosen Missbrauch darstellen.
Die bekannteste davon ist die vom 9. September 2021, nur drei Wochen vor seinem Ausscheiden, für die Instandhaltung der Warteschlangen an den Schaltern der Hauptpost in Tirana im Wert von 145 Millionen Lek.
Die interne Revision bezeichnete diese Ausschreibung als „Beispiel für Diebstahl“, da sie weder einen realen Gegenstand noch wirtschaftliche Kriterien aufwies, sondern lediglich gefälschte Rechnungen für drei Jahre nicht erbrachter Leistungen enthielt.
Nach 2021 wurde die „Albanische Post“ von Ervin Bushati und anschließend von Ardit Demiri geleitet, doch der korrupte Biba blieb im Amt und wurde stillschweigend zur Garanten für alle neuen Machenschaften.
Er ist das Bindeglied zwischen den korrupten Direktoren und den Politikern, die sie schützen.
Anstatt wegen nachweislichen Diebstahls in Höhe von 31 Millionen Euro entlassen und angezeigt zu werden, wird er weiterhin als Rechtsdirektor bezahlt und entwirft neue Verträge – ganz nach dem Motto: „Der Richtige für jeden Diebstahl“.
Neben dem Missbrauch von Ausschreibungen deckten Prüfungen auch die illegale Verwendung von Auktionsgeldern und Verträgen mit privaten Unternehmen auf, die zur Geldwäsche missbraucht wurden.
An die SPAK wurde jedoch keine Anzeige erstattet, da Hipokrat Biba bekanntermaßen ein treuer Diener jedes politisch ernannten Direktors und Garant für die Verteilung von Vorteilen auf höherer Ebene war.
Die „Albanische Post“ ist zum Symbol für Institutionen geworden, die keine Dienstleistungen erbringen, sondern rauben.
Der Rechtsdirektor Hipokrat Biba, „der Architekt des Diebstahls mit Unterschrift und Siegel“, bleibt weiterhin im Amt, als der Mann, der weiß, wo die Akten sind, wo die Millionen sind und mit wem sie geteilt werden.
Ein wahrer „Postbote“ der Korruption, der täglich keine Briefumschläge, sondern Ausschreibungen mit vorbestimmten Gewinnern und Verträge für Freunde der Macht ausliefert. / Broschüre
Cuni hajdutit. Hajdut I ati qe e c'veshi magazinen qendrore te Kombinatit Metalurgjik ku gjeje cdo gje .I biri hajdut kujt do ti ngjaj .
Me hajdut se babi ska len gje pa vjedhur dhe ky
Burr kurv qe nuk la sen pa grabit prej poste krejt njelloi si baba tij. Ma i korruptumi dhe i pafytyri qe i ka ba tendert pazare personale