
Der frühere Direktor von "Albpetrol", der bei Prüfungen des albanischen Obersten Rechnungshofs wegen Missbräuchen mit fiktiven Ausschreibungen und Gehältern ertappt wurde, hat über seine Frau und ehemalige Angestellte ein Luxusresort in Lungomare errichtet – mit einem typischen Geldwäscheschema.
Berichte des Obersten Rechnungshofs enthüllten schwerwiegende Finanzverstöße bei „Albpetrol“ während der Amtszeit von Endri Puka. Heute, ein Jahrzehnt später und ohne strafrechtliche Verfolgung, hat sich der ehemalige Direktor zum „Tourismusinvestor“ gewandelt und versteckt gestohlene Vermögenswerte über seine Frau und Scheinpartner im 25 Millionen Euro teuren Luxushotel „Azar Luxury Hotel“.
Die von der Obersten Staatsrechnungshof aufgedeckten schweren Missstände bei „Albpetrol“ zwischen 2013 und 2018 endeten nicht mit strafrechtlichen Ermittlungen, sondern mit dem Aufbau eines privaten Tourismusimperiums an der albanischen Küste.
Im Zentrum dieser Entwicklung steht Endri Puka, der ehemalige Generaldirektor von „Albpetrol“. Nach seiner Entlassung nutzte er Millionen gestohlener Euro, um ein Netzwerk von Briefkastenfirmen zu gründen und sein Kapital anschließend in einem Luxusresort in Lungomare-Vlora zu waschen.
Offizielle Berichte des albanischen Obersten Rechnungshofs belegen, dass „Albpetrol“ während seiner Amtszeit den Staatshaushalt um mehrere zehn Millionen Euro geschädigt hat durch:
- Manipulation von Ausschreibungen für die Instandhaltung und Produktion von Ölquellen,
- Fiktive Mitarbeitervergütungen, bis zu 20 % über dem tatsächlichen organischen Gehalt,
- Die Vergabe von Lizenzen und Verträgen zur Erdölförderung bei Interessenkonflikten.
Trotz dieser Beweislage wurde Endri Puka von der albanischen Justiz nie belangt. Er wurde durch seine politischen Verbindungen zur Machtstruktur geschützt und soll laut Quellen der Zeitung „Pamphlet“ seine Freiheit mit hohen Geldsummen erkauft haben, um einer Gefängnisstrafe und der Beschlagnahme seines Vermögens zu entgehen.
Nach seinem Ausscheiden bei „Albpetrol“ gründete Puka mehrere Firmen auf seinen Namen und den seiner Frau Ela Puka, um die Geldflüsse zu verschleiern. Anschließend wurden „Tourismusinvestitionen“ ins Leben gerufen, die als Geldwäschebecken für illegales Kapital dienten.
Am 9. Juli 2018 registrierte einer seiner engsten Mitarbeiter, Ermir Avdaj aus Rrëshen, die Firma „AT Oricum sh.pk“ unter dem Handelsnamen „Azar Luxury Hotel“ in Uji i Ftohtë, Vlora. Das
Startkapital betrug lediglich 100.000 Neue Lek.
Drei Monate später begann das Unternehmen mit dem Bau eines 25 Millionen Euro teuren Ferienresorts – eine für einen ehemaligen Mitarbeiter von „Albpetrol“ nicht zu rechtfertigende Investition.
Laut offiziellen Dokumenten verkaufte Avdaj das Unternehmen nach Fertigstellung des Resorts am 30. Juli 2020 für 10.000 Euro an Konstantinos Moula, einen Kraftstoffhändler, der zuvor für die Vertragsfirmen Albpetrol und Bankers Petroleum gearbeitet hatte, als Puka dort Direktor war.
Am 28. August 2025 veräußerte Moula 51 % der Anteile für 510 Euro an Ela Puka, die Ehefrau von Endri Puka, und 49 % für 490 Euro an Eraldo Sheko, einen weiteren ehemaligen Mitarbeiter von Albpetrol und des Wasserversorgungsunternehmens Vlora, der für die Überwachung von Ölverträgen zuständig war.

Auf den ersten Blick wirkt es wie ein absurder Deal: Ein 25 Millionen Euro teures Resort wird für 1000 Euro verkauft.
Doch in Wirklichkeit handelt es sich um ein ausgeklügeltes Geldwäschemodell, bei dem die Angestellten als Strohmänner fungieren, während Endri Puka selbst der eigentliche Eigentümer bleibt.
Nur eine Woche nach dem Kauf änderte Ela Puka die Satzung des Unternehmens und fügte eine neue Klausel hinzu: Jeder Partner ist verpflichtet, seine Anteile zum ursprünglichen Kaufpreis an die Mehrheit zu verkaufen.
Dies ermöglicht es Pukas Ehefrau, 100 % der Anteile zu übernehmen und die Geldwäsche durch juristische Dokumente zu legalisieren.

In Broschüren wird behauptet, dass das „Azar Luxury Hotel“ heute das größte private Resort sei, das von ehemaligen Beamten mit nicht deklariertem Geld gebaut wurde – ein typischer Fall, der in die Zuständigkeit der SPAK fallen und wegen Geldwäsche und Korruption auf höchster Ebene untersucht werden sollte.
Sollte sich dieser Fall als wahr erweisen, würde er eine vollständige Korruptionskette von "Albpetrol" bis hin zum Tourismussektor beweisen, wo ehemalige Ölbeamte gestohlenes Geld in Badeorten waschen.
Die Geschichte von Endri und Ela Puka veranschaulicht am deutlichsten, wie staatliche Wirtschaftskriminalität in privaten Luxus umgewandelt wird.
Von Ölaufträgen und -verträgen bis hin zu Investitionen in Fünf-Sterne-Hotels – der Weg ist klar: Korruption trägt den Anzug des Investors.
Nun liegt der Ball bei SPAK: Entweder verfolgt die Behörde die Geldströme, oder sie beweist, dass in Albanien gestohlenes Geld nicht nur ungestraft bleibt, sondern mit Luxusresorts belohnt wird. / Broschüre
Shume i sakte artikulli
vjedh nji pule , te fusin ne burg. Vidhe shtetin me miliarda €€€, behesh deputed ne parlament.
te marri pagat e majme dhe dietat e qerasjet per te mos i nxjerre tw gjitha dine keta... pastaj dalin thone kemi frike... o KLSH bravo te qofte po he dhe cik
o Shalsi sa bukur qesh re tkeqen piken e cipes se ke.. po keta u majmen er bab.. ti ngele
"Ne vjedhim ndryshe" - E.Shalsi
E vermja gazete qe ngre zerin nenkete vend me fakte!
E vetmja media qe ngre zerin...