Die Ostsee weist schwierige Unterwasserbedingungen, zerklüftetes Terrain, Wasser mit schwankendem Salzgehalt und geringe Sichtweite auf, was das Verstecken von U-Booten erleichtert und den Schutz von Kabeln und Unterwasserinfrastruktur erschwert. Länder, die stark von Seewegen abhängig sind, wie Schweden, Finnland, Norwegen, Estland und Litauen, sind im Falle von Störungen oder Sabotageakten am stärksten gefährdet.
Die schwedische Marine trifft in der Ostsee fast wöchentlich auf russische U-Boote, da die Spannungen in der Region im Zuge der zunehmenden Aggressivität Moskaus steigen. Diese Warnung stammt vom Einsatzleiter der schwedischen Marine, Kapitän Marko Petković, der laut einem Bericht des Guardian erklärt, Russland verstärke seine militärische Präsenz und modernisiere seine Flotte in rasantem Tempo.
Laut Petković sind Begegnungen mit russischen U-Booten „sehr häufig“ geworden und gehören zum Alltag der schwedischen Marine. Er merkt an, dass die Zahl der Vorfälle und Sichtungen in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat.
Russland produziert jedes Jahr ein neues U-Boot der Kilo-Klasse in St. Petersburg und in der militarisierten Exklave Kaliningrad zwischen Polen und Litauen. Diese Aktivität sei Teil eines „bewussten und kontinuierlichen Modernisierungsprogramms“, betonte Petković und warnte, dass die russischen Marinekapazitäten noch weiter ausgebaut würden.
Er fügt hinzu, dass Moskau nach einem möglichen Waffenstillstand in der Ukraine wahrscheinlich mehr Ressourcen und militärische Güter in das Baltikum verlagern wird, wodurch der Druck auf die nordischen Länder und das NATO-Bündnis zunehmen wird.
Neben militärischen Anlagen bereitet Schweden auch die sogenannte „Schattenflotte“ Sorgen – alte, unter ziviler Flagge fahrende Öltanker, die russisches Öl transportieren. Petković schließt nicht aus, dass diese Schiffe für den Start von Drohnen oder andere hybride Operationen genutzt werden könnten. „Die Schattenflotte selbst stellt kein militärisches Problem dar, aber sie könnte für Aktionen eingesetzt werden, die unsere Sicherheit gefährden“, sagt er.
Warum im Baltikum?
Die Ostsee weist schwierige Unterwasserbedingungen, zerklüftetes Terrain, Wasser mit schwankendem Salzgehalt und geringe Sichtweite auf, was das Verstecken von U-Booten erleichtert und den Schutz von Kabeln und Unterwasserinfrastruktur erschwert. Länder, die stark von Seewegen abhängig sind, wie Schweden, Finnland, Norwegen, Estland und Litauen, sind im Falle von Störungen oder Sabotageakten am stärksten gefährdet.
Petković ist jedoch überzeugt, dass sich die erhöhte Wachsamkeit der NATO ausgezahlt hat. Er verweist auf die im Januar gestartete Operation Baltic Sentry, die offenbar zu einem Rückgang der Vorfälle mit Unterseekabeln beigetragen hat. „Diese Operation beweist die Stärke des Bündnisses und unser gemeinsames Vorgehen gegen Bedrohungen. Die verstärkte NATO-Präsenz selbst hat zudem die Wachsamkeit gegenüber zivilen Schiffen in der Region erhöht“, betont er.
Schweden war kürzlich Gastgeber der NATO-Großübung „Playbook Merlin 25“, an der sieben Bündnisstaaten und die USA teilnahmen. Hunderte von Seeleuten und Piloten übten unter den besonderen Bedingungen der Ostsee Taktiken zur U-Boot-Bekämpfung und bereiteten sich auf einen möglichen Unterwasserangriff vor.
Me kujtohet kur ishim te vegjel luanim "kukamshefti" dhe e ka "kush e ka". Kujtonim se ishin lojera te verteta e argetuese per ne femijet e tani po e kuptojme qe te rriturit vazhdojne t'i luajne keto lojera pise.