Grönland verfügt über reiche Bodenschätze. Karten zeigen, warum die große Insel auch militärisch strategisch wichtig für die NATO und Donald Trump ist…
Grönland gehört zu Dänemark, besitzt aber einen autonomen Status und ist kein EU-Mitglied. Zusammen mit seiner ehemaligen Kolonialmacht ist es Mitglied der NATO. Seine nächsten Nachbarn, Kanada, Island und Norwegen, sind ebenfalls Mitglieder des Verteidigungsbündnisses.
Gleichzeitig hat Russland auch direkten Zugang zur Arktis. Der Klimawandel könnte dem Kreml neue Handelsrouten in der Nähe des Nordpols eröffnen. Darüber hinaus ist die Region aus Moskauer Sicht von strategischer Bedeutung, nicht zuletzt wegen ihrer NATO-Nachbarn.
China möchte als Handelsmacht auch neue Routen durch die Arktis erschließen. Die Chinesen bezeichnen sich selbst als „Land nahe der Arktis“ und versuchen gemeinsam mit Russland eine „Polare Seidenstraße“ zu schaffen.
Ausschließliche Wirtschaftszonen spielen in der Arktis eine zentrale Rolle. In diesen Zonen, die sich bis zu 200 Seemeilen von der Küste erstrecken, haben Staaten ausschließliche Rechte, beispielsweise auf Fischerei und Rohstoffgewinnung. Weitergehende Ansprüche können jedoch entstehen, wenn sich der entsprechende Festlandsockel über diese Zonen hinaus erstreckt. Da sich solche Ansprüche mitunter überschneiden, kommt es auch in der Arktis zu Territorialstreitigkeiten.
Der Arktische Rat vereint alle Anrainerstaaten der Region, darunter Russland und die USA. Seine Aufgabe ist die Koordinierung von Themen wie Handelsrouten und Umweltschutz. Aufgrund der aktuellen Spannungen zwischen Russland und der NATO ist seine Arbeit jedoch stark eingeschränkt. Deutschland und China haben Beobachterstatus; indigene Gruppen wie die Inuit und die Samen sind ebenfalls vertreten.
Die Arktis gewinnt auch aus militärstrategischer Sicht zunehmend an Bedeutung: Der Klimawandel erleichtert die Schifffahrt. Dies erhöht die Wichtigkeit der sogenannten GIUK-Lücke (benannt nach Grönland, Island und dem Vereinigten Königreich) sowie der „Bärenlücke“ zwischen Norwegen, der Bäreninsel und Spitzbergen.
Geostrategische Korridore
Diese Barrieren sind von strategischer Bedeutung, da sie Russland den Zugang zum Atlantik ermöglichen. Die NATO befürchtet, dass russische U-Boote sie im Kriegsfall nutzen könnten, um Europa vom Westen her zu bombardieren und die Nachschubwege aus den USA abzuschneiden.

Warum der Klimawandel alles verändern wird
Grönland ist auch für das globale Klima von großer Bedeutung. Sein Eisschild ist der zweitgrößte der Welt, doch sein Abschmelzen hat sich in den letzten Jahrzehnten aufgrund der globalen Erwärmung deutlich beschleunigt. Das zusätzliche Wasser lässt den Meeresspiegel ansteigen, was die Atlantische Meridionale Umwälzzirkulation (AMOC) beeinflusst, ein System von Meeresströmungen, das als Wärmepumpe fungiert und warmes Wasser aus den Tropen nach Europa transportiert. Dies könnte das vergleichsweise milde Klima Europas verändern. Etwa 80 Prozent Grönlands sind von Eis bedeckt; nur die Küsten sind weitgehend eisfrei. Auch die umliegenden Meere sind in den Wintermonaten von Eis bedeckt. Insgesamt schrumpft die Eisfläche an Land und im Meer aufgrund des Klimawandels, was der Schifffahrt und der Rohstoffgewinnung zugutekommt.

Folgen für die Wirtschaft
Die globale Erwärmung hat die Arktis bereits besser für die Schifffahrt zugänglich gemacht, und der Schiffsverkehr nimmt seit Jahren zu. Mit der Nordostpassage, der Nordwestpassage und der Transpolarroute, die nahe am Nordpol vorbeiführt, gibt es drei mögliche Routen, um die Arktis von einem Ozean zum anderen zu durchqueren.
Grönland verfügt vermutlich über große Rohstoffvorkommen. Neben Erdöl zählen dazu insbesondere Seltene Erden. Diese Metalle, die vor allem für Hightech-Produkte wichtig sind, sind für Washington von großem Interesse. Derzeit dominiert China den Weltmarkt. Grönlands Vorkommen sind jedoch noch weitgehend unerschlossen und gelten als wirtschaftlich wenig erschlossen.

Militärisches Umfeld
Dänemark unterhält derzeit zwei Militärbasen in Grönland, die Vereinigten Staaten eine. Die Amerikaner betrachten die Insel als wichtigen Punkt ihrer Raketenabwehr, da von dort aus Raketenflüge über den Nordpol geortet werden können. Auch Russland, Norwegen und Kanada unterhalten Basen in der Arktis.

Aufgrund des Klimawandels könnte die Arktis zu einem wichtigen geopolitischen Schauplatz der Zukunft und möglicherweise zu einem Brennpunkt von Konflikten werden.

Allerdings verfügen nur wenige Länder über Erfahrung in der Arktiskriegsführung; Norwegen und Finnland bilden ihre NATO-Partner in Eisübungen aus. Auch Russland strebt im Rahmen seiner Arktisstrategie eine Ausweitung seiner Präsenz in der Region an.

/Adaptiert aus Der Spiegel /
Problemi eshte kush t'i afrohet me shume polit te Veriut qe eshte shume i pasur ne minerale strategjike. Sipas ligjeve e konventave e terr verr verr poli Veriut mund t'i takoje shtetit qe i ka me afer kufijte. Ndersa poli Jugut eshte i palejueshem te rrembehet nga ndonje shtet e te shfrytezohet vetem per kerkime shkencore. Ku jane sot gangsteret e medhej Mongolia, Persia, Roma e Bizanti, Ottomanet, Arabet, Britania, Spanja, qe i shkaktuan botes e vehtes luftra e rrenime? Jane disa kafshe qe kur u vjen ngordhja kafshojne vehten e tyre. Ne nje studim shkencor se cila kafshe vret me shume njerez ne planet, e para doli mushkonja e tere te vegjelit, ndersa tigri e luani dolen te fundit. Prandaj problemi e frika ka qene e do te jete nga mushkonjat e kete tigrat e luanet e dine mire e prandaj jane te acaruar.
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