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Rajoni dhe Bota10 Janar 2026, 22:20

Iran steht in Flammen, Trump erwägt einen Luftangriff

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Iran steht in Flammen, Trump erwägt einen Luftangriff
Iran steht in Flammen

Trumps Botschaft der „Freiheit im Iran“ wird als Warnung vor einer militärischen Intervention verstanden, während die Revolutionsgarden den USA und Israel vorwerfen, die Proteste zu organisieren. Massendemonstrationen, staatliche Gewalt und Internetsperren haben das Land in eine Spirale der Destabilisierung gestürzt. Die Welt hält den Atem an, Washington zählt die Stunden…

Die Vereinigten Staaten scheinen auf eine direkte Konfrontation mit dem iranischen Regime zuzusteuern, und zwar zu einer Zeit, in der das Land von massiven Protesten gegen die herrschende Theokratie erschüttert wird.

US-Präsident Donald Trump erklärte im sozialen Netzwerk Truth, dass der Iran „Freiheit erlebt, vielleicht wie nie zuvor“ und fügte hinzu, die USA seien „bereit zu helfen“. Seine Nachricht wurde als Warnung vor einer möglichen Militärintervention interpretiert, während Personen aus seinem Umfeld, darunter Senator Lindsey Graham, deutlich machten, dass „Hilfe unterwegs ist“.

Das Wall Street Journal berichtete, dass innerhalb der Trump-Administration erste Gespräche über einen großangelegten Luftangriff auf iranische Militärziele begonnen haben, falls dieser als notwendig erachtet wird. Laut den Quellen besteht zwar noch kein vollständiger Konsens über den Aktionsplan und es wurden keine konkreten militärischen Bewegungen vor Ort beobachtet, die Szenarien existieren jedoch und werden geprüft.

Trumps Vorgehen ging unterdessen mit einer zunehmend schärferen Rhetorik einher. Senator Graham richtete eine direkte Botschaft an die iranischen Demonstranten: „Euer Albtraum geht zu Ende“, und wenn Trump „Make Iran Great Again“ sage, meine er das Ende des Ayatollah-Regimes. Der US-Präsident retweetete die Nachricht umgehend.

Unterdessen hat das iranische Regime höchste Alarmbereitschaft ausgerufen. Die Revolutionsgarden erklärten, die Aufrechterhaltung des Systems sei eine „rote Linie“, beschuldigten „terroristische Gruppen“, die Unruhen zu organisieren, und beschuldigten die USA und Israel, die Gewalt angezettelt zu haben. Der Geheimdienst der Garden bestätigte die Festnahme eines Ausländers wegen des Verdachts der Spionage für Israel.

Die Lage vor Ort bleibt derweil chaotisch und aufgrund anhaltender Internetausfälle schwer unabhängig einzuschätzen. Von Reuters verifizierte Videos zeigen jedoch große Menschenmengen in Teheraner Stadtvierteln. Auf den Straßen brennen Feuer, und es werden Parolen wie „Tod dem Diktator“ und „Tod Khamenei“ skandiert. Teilweise haben die Demonstranten ganze Gebiete unter ihre Kontrolle gebracht. Ein Demonstrant aus dem Viertel Saadat Abad ist zu hören, wie er sagt: „Wir haben das Viertel eingenommen.“

Das Staatsfernsehen berichtete von Angriffen „gewalttätiger Elemente“ auf öffentliche Gebäude. Ein Gemeindegebäude in Karaj wurde niedergebrannt, und es wurden Aufnahmen von Beerdigungen getöteter Sicherheitskräfte in Städten wie Shiraz, Qom und Hamedan ausgestrahlt.

Die Proteste begannen am 28. Dezember als Reaktion auf die Wirtschaftskrise, die galoppierende Inflation und die steigenden Lebenshaltungskosten, nahmen aber bald einen offenkundig politischen Charakter an. Die Parolen stellen nun direkt die Legitimität der obersten religiösen Führung und von Ayatollah Ali Khamenei selbst in Frage.

Während Teheran Gewaltmechanismen mobilisiert, um zu überleben, scheint Washington zunehmend bereit, sich über bloße Rhetorik hinaus zu engagieren. Die Frage ist nicht mehr, ob die USA intervenieren werden, sondern wie, wann und welche Folgen dies in einer Region haben wird, die bereits am Rande einer Eskalation steht. / Broschüre

 

iran proteste

1 Komente

  1. v
    vk

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