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Rajoni dhe Bota23 Janar 2026, 15:51

Von Einwanderern in die Ukraine, nach Gaza und zu den Beziehungen mit den USA / Die „Allianz“ zwischen Rom und Berlin wird wiederbelebt, die Details des Abkommens

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Von Einwanderern in die Ukraine, nach Gaza und zu den Beziehungen mit den USA /
Merz trifft Meloni

Italien und Deutschland beleben ihre politische und strategische Allianz im Herzen der Europäischen Union. Am Ende des Regierungsgipfels in Rom unterzeichneten Ministerpräsidentin Giorgia Meloni und Bundeskanzler Friedrich Merz das Protokoll zu einem deutsch-italienischen Aktionsplan für die bilaterale und strategische Zusammenarbeit mit der EU. Dieses Dokument bekräftigt die zentrale Bedeutung der transatlantischen Verbindung zwischen Europa und den Vereinigten Staaten sowie ihr gemeinsames Bekenntnis zur Achtung des Völkerrechts, einschließlich der Grundsätze der territorialen Integrität und Souveränität.

In dem Abkommen betonen Rom und Berlin, dass die enge Zusammenarbeit mit Washington weiterhin ein Eckpfeiler der europäischen Sicherheit ist, basierend auf gemeinsamen Werten und übereinstimmenden Interessen – in einem internationalen Kontext, der von offenen Konflikten, regionaler Instabilität und dem Wettbewerb zwischen Großmächten geprägt ist. Gleichzeitig bekräftigen die beiden Regierungen ihre Verantwortung als Gründungsstaaten der Europäischen Union, die Integration der Gemeinschaft zu fördern, damit die EU ihre Werte und strategischen Interessen wirksamer verteidigen kann.

Der Gipfel markierte auch einen politischen Neustart des bilateralen Dialogs nach monatelangen intensiven Diskussionen über zentrale europäische Fragen. Italien und Deutschland bekräftigten die Notwendigkeit, die Entscheidungsfähigkeit der Union zu stärken, die interne Zersplitterung zu verringern und Reformen in den Bereichen Wettbewerbsfähigkeit, Binnenmarkt und Industriepolitik zu beschleunigen. Besonderes Augenmerk lag auf Lieferketten und kritischen Rohstoffen – ein Thema, das angesichts externer Abhängigkeiten und globaler geopolitischer Spannungen in den Mittelpunkt der europäischen Debatte gerückt ist.

Die beiden Staats- und Regierungschefs versprachen, sich für „Strukturreformen, eine nachhaltige Vereinfachungsagenda, Zurückhaltung der Legislative, eine unbürokratische und unternehmensfreundliche Umsetzung von EU-Initiativen sowie verbesserte Rahmenbedingungen einzusetzen, ohne dabei die politischen Ziele und relevanten Standards zu gefährden“.

Für Rom und Berlin wird „eine enge gemeinsame Zusammenarbeit bei der Umsetzung der Binnenmarktstrategie dazu beitragen, verbleibende Hindernisse, insbesondere für den freien Waren- und Dienstleistungsverkehr, abzubauen.“

Wie in den Berichten von Letta und Draghi vorgeschlagen, betonen Meloni und Merz „die Notwendigkeit, Innovationen durch ein ambitioniertes und flexibles 28. Gesellschaftsrecht zu fördern, das allen europäischen Unternehmen offensteht, um Fragmentierung, grenzüberschreitende Kosten und Unsicherheit für Unternehmen, die in mehreren EU-Ländern tätig sind, zu überwinden und Investitionen, Talentmobilität und Wachstum im Binnenmarkt zu fördern. Nationale Arbeits- und Sozialstandards dürfen nicht geschwächt werden.“

Die Unterstützung der Umsetzung des US-Plans zur Beendigung des Gaza-Konflikts und das Bekenntnis zu einer Zwei-Staaten-Lösung gehören zu den zentralen Prinzipien des Memorandums. Rom und Berlin bekräftigen darin, dass ihr politischer Dialog auch im Hinblick auf Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine eng abgestimmt wird. Dies umfasst Sanktionen, die Unterstützung der Stabilitäts- und Wiederaufbaubemühungen des Landes sowie Initiativen für einen gerechten Frieden. Dieser Rahmen beinhaltet auch die Unterstützung der US-Initiative für Gaza mit dem erklärten Ziel, das Leid der Zivilbevölkerung zu lindern und den Weg für einen nachhaltigen politischen Prozess zu ebnen.

Der Aktionsplan sieht einen strukturierten Dialog in einer Vielzahl strategischer geopolitischer Regionen vor: vom Nahen Osten, einschließlich der Golfregion und der Arabischen Halbinsel, über Nordafrika mit besonderem Fokus auf Libyen, die Sahelzone, das Horn von Afrika, das östliche Mittelmeer, den Westbalkan, China, den Indopazifik und die Arktis. Die Koordinierung der Außenbeziehungen der Europäischen Union mit wichtigen internationalen Partnern ist ebenfalls von zentraler Bedeutung.

Im ersten Teil des Dokuments erinnern Rom und Berlin auch an die gemeinsame Herausforderung der irregulären Migration, die koordiniert und effektiv angegangen werden müsse, und sehen eine Stärkung globaler Partnerschaften vor.

Besonderes Augenmerk gilt dem afrikanischen Kontinent. Die beiden Staatschefs bekräftigten zudem die Intensität der Freundschaft zwischen Italien und Deutschland, die auf tiefen historischen und kulturellen Wurzeln sowie gemeinsamen Werten wie Freiheit und Demokratie beruht.

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