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Rajoni dhe Bota 8 Qershor 2026, 07:20

Bewährungsprobe für Trump: Warum hat der Iran Israel erneut bombardiert und den Nahen Osten alarmiert?

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Es gibt drei "Tests", die der Iran in die Bedingungen der mit den Vereinigten Staaten verhandelten Absichtserklärung aufgenommen hat.

Bewährungsprobe für Trump: Warum hat der Iran Israel erneut
Iranische Angriffe auf Israel

Irans neuer Angriff nach 100 Tagen Krieg, in denen Raketen und Drohnen abgefeuert wurden und die brüchige Waffenruhe 64 Tage lang gebrochen wurde, wirft zahlreiche Fragen auf, vielleicht sogar mehr als jene vom 28. Februar, als die USA und Israel Ziele auf iranischem Territorium massiv angriffen. Die wichtigste Frage ist, warum Iran, das sich in offenen und intensiven Gesprächen mit Washington über ein Abkommen befindet, gerade jetzt zu einer solch extremen Maßnahme greift.

Die Antwort ist zwar eindeutig, aber nicht einfach, da es nach langer Zeit keine Informationen darüber gibt, was der Iran wenige Minuten nach den erneuten Raketenangriffen auf Nordisrael offiziell angeordnet hat. Teheran begründet seine Rückkehr an die Front mit den israelischen Angriffen vor den Toren Beiruts. Doch es dürfte mehr als deutlich sein, dass die Hisbollah für das neue iranische Regime keine Priorität hat und es kein „Abkommen“ riskieren würde, das den Krieg und den Schlag für die Schiiten im Libanon beenden könnte.

Teherans „Tests“:
Der Iran hat drei „Tests“ in die Vereinbarung aufgenommen, die er mit den Vereinigten Staaten aushandelt. Diese Tests sollen der iranischen Führung die Zuversicht geben, dass Trump, ein Gesprächspartner, den sie als höchst unzuverlässig einstuft, erstmals zu glaubwürdigen Zusagen bereit ist und damit einen normaleren Weg für weitere diplomatische Gespräche ebnet.

Zunächst testen die Iraner die Glaubwürdigkeit der amerikanischen Sicherheitszusagen, indem sie auf einem Waffenstillstand im Libanon im Rahmen des Memorandums bestehen. Sie tun dies nicht im Interesse der Hisbollah oder der libanesischen Schiiten. Vielmehr wollen sie sehen, ob Trump Israel in seinem eigenen Einflussbereich eindämmen kann. Gelingt ihm dies, könnte er sein Iran-Abkommen möglicherweise vor weiteren israelischen Untergrabungen schützen.

Zweitens besteht der Iran auf einer symbolischen Gebühr für Schiffe, die die Straße von Hormus passieren. Nicht etwa, um höhere Einnahmen zu erzielen, die ohnehin vernachlässigbar wären. Vielmehr will der Iran testen, ob Trump erneut einem Abkommen zustimmen wird, das eine klare Erklärung der iranischen Souveränität und Autorität enthält, insbesondere in einem Gebiet, in dem diese vor dem Krieg nicht existierte. Der Iran glaubt an die Logik eines für beide Seiten vorteilhaften Abkommens. Trump hingegen nicht. Indem der Iran zur Zahlung einer Transitgebühr gezwungen wird, zwingt der Iran Trump, ihm einen „Sieg“ zuzugestehen und diesen gegen die Hardliner in seinem Umfeld zu verteidigen. Dies hat politische Konsequenzen.

Drittens besteht der Iran auf der Freigabe eingefrorener Vermögenswerte. Die fraglichen Summen machen nur einen Bruchteil der wirtschaftlichen Kosten des Krieges aus, und die Freigabe der Vermögenswerte rechtfertigt nicht die von ihm angestrebte Sanktionserleichterung. Indem Teheran jedoch frühzeitig in den Verhandlungen auf die Freigabe der Gelder besteht, kann es die Glaubwürdigkeit weitergehender wirtschaftlicher Zusagen, wie etwa der Sanktionserleichterung, testen. Der Iran wird die Zusage einer Sanktionserleichterung nur dann als glaubwürdig betrachten, wenn der Sanktionsmechanismus der Trump-Regierung es Teheran erlaubt, über sein eigenes Geld zu verfügen und es auszugeben. Die iranische Seite wird auf Transaktionen bestehen, die die Trump-Regierung unter Druck setzen, neue Präzedenzfälle für die praktische Umsetzung von Sanktionserleichterungen zu schaffen, insbesondere durch Richtlinien für Banken.

Vielen in Washington erscheinen diese Forderungen absurd. Doch genau das ist der Punkt. Die iranische Führung wird kein oberflächliches Abkommen dulden, das es amerikanischen Politikern erlaubt, politisches Kapital zu vermeiden. Der Iran will ein Abkommen, das dem beispiellosen Charakter des Krieges und der darauffolgenden Krise gerecht wird. Um dieser Situation angemessen zu begegnen, muss die Diplomatie einen grundlegenden Wandel bewirken.

Irans Führung misstraut Trump. Deshalb testet sie ihn. Bislang hat er diese Tests nicht bestanden, aber er ist nicht der Einzige. Teheran, das schwere Rückschläge erlitten hat, geht nun Risiken nach amerikanischem Vorbild ein – eine Strategie, die es seit dem ersten Atombombenabwurf, dem ersten Angriff im Zwölftagekrieg, verfolgt. Heute wäre es überraschend, wenn Iran das täte, was jene tun, die innerhalb von sechs Monaten zweimal dasselbe getan haben. Teheran spielt das Spiel seiner Gegner nach eigenen Regeln, und wenn etwas schiefgeht, bleibt völlig unklar, ob dem Land die Tragweite bewusst ist.

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