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Editorial12 Tetor 2025, 13:48

Serbische Liste oder „Feigenblatt“-Diplomatie

Shkruar nga Gjergj Zefi

 Serbische Liste oder „Feigenblatt“-Diplomatie

Wie verteidigt die euroatlantische Diplomatie im Namen der Stabilität im Kosovo eine politische Struktur, die mit Gewalt, Klientelismus und Serbien verbunden ist?

Wenn es die Serbische Liste nicht gäbe, müsste der Westen sie erfinden …

Im Namen der „Stabilität“, der „Integration von Minderheiten“ und des „sensiblen Dialogs“ haben die euro-atlantischen Strukturen eine politische Organisation ins Leben gerufen, die als Erweiterung der Politik von Aleksandar Vučić im Herzen eines Staates fungiert, den sie offiziell als unabhängig anerkennen.

Die Serbische Liste ist nicht nur eine Partei; sie ist eine direkt von Belgrad kontrollierte Plattform, die serbische Bürger im Kosovo als politisches Druckmittel einsetzt. Wenn Vučić es braucht, boykottieren sie. Wenn ein „demokratisches“ Theater gefragt ist, kandidieren sie wie ein Militärchor für ein Amt. All dies geschieht unter den Augen der EU und der USA, die zwar erklären, sie „respektieren die Integrität des Kosovo“, dann aber verlangen, dass Pristina mit einer Partei verhandelt, die den Befehlen des Generalstabschefs in Belgrad gehorcht.

Das nennt man Feigenblatt-Diplomatie. Der Westen weiß, dass die Serbische Liste weder demokratisch noch eine legitime Vertretung der Serben im Kosovo ist. Doch er braucht sie als Alibi, um die Misserfolge seiner Außenpolitik zu vertuschen und die Illusion von Stabilität aufrechtzuerhalten, die inzwischen von innen heraus erodiert.

Ironischerweise wird Pristina jedes Mal als „Problem“ bezeichnet, wenn es versucht, seine Gesetze und seine Souveränität anzuwenden. Wenn Albin Kurti die Polizei zum Schutz der Wahlen schickt, ist er ein „Provokateur“. Wenn die Serbische Liste boykottiert, blockiert oder droht, ist sie ein „legitimer Vertreter der serbischen Gemeinschaft“. Diese Doppelmoral hat nur eine Definition: diplomatischer Zynismus.

Albanien sollte, statt die üblichen Phrasen über die „Unterstützung des Dialogs“ zu wiederholen, offen sagen, dass der Westen ein ernstes Problem hat: Er hat ein Werkzeug Belgrads verwöhnt und weiß nun nicht, wie er sich von ihm trennen soll, ohne inkompetent zu wirken. Und in der Zwischenzeit ist es der Kosovo, der den Preis dafür zahlt: mit Spannungen, Instabilität und eingeschränkter Legitimität.

Auf dem Balkan bedeutet Frieden oft Schweigen über das Böse. Die Serbische Liste ist das deutlichste Symbol dieser diplomatischen Heuchelei. Und solange sie mit Feigenblättern bedeckt ist, wird dieser „Frieden“ stinken./ Broschüre

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2 Komente

  1. B
    BARDHA

    Nuk mund te pershkruhej me qarte dhe me bukur. Fiks sic sillen gjithnje me shqiptaret dhe Shqiperine. E dhimshe qe veprojne keshtu.

    1. T
      Thana

      Ju lumte z. Gjergj Zefi, e keni vene gishtin tek plaga e diplomacise perendimore ndaj ceshtjes se Kosoves. Turp te kene pushtetaret e BE qe sillen me Kosoven si dikur me 1913 u sollen me ceshtjen shqiptare, kur iu nenshtruan presioneve te Rusise Carise dhe i dhane me shume se gjysmen e territoreve te banuara nga shqiptarert Serbise, Greqise e Malit te Zi.

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