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Editorial10 Tetor 2025, 11:35

Donald Trump und die Illusion des Nobelpreises

Shkruar nga Gjergj Zefi

Donald Trump und die Illusion des Nobelpreises

Die Geschichte belohnt Mut, nicht Egoismus ...

Donald Trump hatte den Boden seit Wochen bereitet. Bei jeder Kundgebung, bei jedem Fernsehauftritt wiederholte er es wie einen Refrain: „Wenn ich an der Macht wäre, gäbe es keinen Krieg in der Ukraine, keinen Krieg in Gaza. Ich hätte den Friedensnobelpreis bekommen sollen.“

Seine Worte, erfüllt von theatralischem Selbstbewusstsein und Wahlkalkül, gingen der Entscheidung voraus, die seinen alten Traum zerstören sollte. Denn in Oslo verlieh das Nobelkomitee den Preis nicht einem Millionär, der mit Worten Frieden schafft, sondern einer Frau, die ihn mit ihrem Leben verteidigt hat: María Corina Machado, der venezolanischen Oppositionsfigur, die das Regime von Nicolás Maduro unter Androhung von Verhaftung und Tod herausgefordert hatte.

Donald Trump und die Illusion des Nobelpreises
Maria Corina Machado /

Im Gegensatz zum Ego eines ehemaligen Präsidenten, der für vorübergehende Abkommen internationale Anerkennung sucht, verkörpert Machado moralische Stärke, eine Frau ohne Waffen und Macht, aber mit einem Ideal, das sich mit keinem Reichtum kaufen lässt. Sie ist ein Symbol für das, was die Welt oft vergisst: dass Frieden nicht das Ergebnis von Verhandlungen zwischen den Starken ist, sondern die Frucht des Widerstands derer, die sich nicht unterwerfen wollen.

Mit dieser Wahl sendet das Nobelkomitee in Zeiten des globalen Zynismus eine klare Botschaft: Frieden ist kein Podium für Staats- und Regierungschefs, sondern eine Belastung für Menschen, die es nicht wagen, zu schweigen.

Trump wird in seiner charakteristischen Art versuchen, aus dieser Niederlage ein politisches Spektakel zu machen. Er wird behaupten, das System sei gegen ihn, der Nobelpreis sei „politisch“, die Welt hasse ihn, weil er „erfolgreich“ sei. Doch im Grunde versteht er nicht, dass dieser Preis nicht für diejenigen bestimmt ist, die Konflikte wieder in den Wahlkampf bringen wollen, sondern für diejenigen, die dafür kämpfen, sie zu beenden, ohne dafür eine Belohnung zu erwarten.

Machado kann sich weder Rednerpulte noch Mikrofone leisten; sie hat ein Regime vor sich, ein Volk voller Hoffnung und eine Welt, die ihr endlich zugehört hat.

Letztlich ist dieser Nobelpreis nicht nur eine Ehre für Venezuela, sondern ein moralischer Schlag ins Gesicht jedes Politikers, der Frieden als persönliches Marketing betrachtet. Machado gewann, weil sie nicht darum gebeten, sondern gelebt hat. Und vielleicht ist das genau der Grund, warum Trump ihn nie bekommen wird: weil Frieden nicht etwas ist, das man im Wahlkampf verkündet; man muss ihn durch Opfer beweisen.

In einer Welt, in der Populismus Auszeichnungen und Opfer Gerechtigkeit fordern, hat sich Oslo entschieden, Mut statt Arroganz zu belohnen. Und mit dieser Entscheidung hat die Geschichte wieder ihr gutes Ende gefunden./ Broschüre

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1 Komente

  1. F
    Feti Dema

    Ku jeton sot opozitarja Machado? Kush e di të ma thotë? Komisioni i Nobelit është ndikuar nga 'plotfuqishmëria'e atyre që shfrytëzojnë padobishmërinë e zbulimit të Nobelit- Dinamitin. Dronët ,Raketat dhe armët e shkatërrimit në masë janë armë lufte. Zgjidhja e mosmarrëveshjeve dhe konflikteve në botë, siç predikon dhe dikton Donald Tramp shton shanset për paqe, dhe domosdo rrënon industrinë e luftës. Koncepti dhe filozofia politike e Z.Tramp rrënon edhe industrinë e prodhimit të "Dinamitit" ku Suedia ka ekskluzivitetin e prodhimit në botë. Kur s'ka luftë më pak 'Dinamit' do prodhohet, por dobishmëria do jetë e madhe për njerëzimin. Më shumë rrugë, më shumë tunele , më shumë begati dhe mirëmbajtje për Planetin.

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