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Editorial11 Dhjetor 2025, 13:15

Leute, hört auf Machado!

Shkruar nga Gjergj Zefi
Leute, hört auf Machado!
Maria Corina Machado /

Eine freie Stimme aus Oslo, die jedes Regime, das mit Angst regiert, und jede Nation, die Gefahr läuft zu vergessen, dass Freiheit Mut erfordert, erschüttern sollte...

Es ist kein Zufall, dass der Friedensnobelpreis 2025 an eine Frau ging, die aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Zeremonie teilnehmen konnte. María Corina Machados Abwesenheit war an sich schon ein politischer Akt, der mehr Gewicht hatte als jede Rede: eine Friedensnobelpreisträgerin, die von der Regierung ihres Landes in den Untergrund gezwungen wurde. Dies ist keine Metapher, sondern die Realität Lateinamerikas unter einem autoritären Regime, das von transnationaler Kriminalität durchdrungen ist.

Und darin liegt die wahre Botschaft des diesjährigen Nobelpreises: Dieser Preis wurde nicht für den Frieden verliehen, sondern für den Kampf für den Frieden; nicht für einen diplomatischen Kompromiss, sondern für den notwendigen Kampf gegen die Tyrannei.

In Oslo sprach Machado nicht als verfolgte Dissidentin. Sie sprach als politische Aktivistin, die versteht, dass Frieden heute dort aufgebaut wird, wo einst nur über Sicherheit gesprochen wurde.

Venezuela ist nicht länger nur ein gescheiterter Staat; es dient als Plattform für die Interessen Moskaus, Teherans und krimineller Netzwerke, die die westliche Hemisphäre destabilisieren wollen. Machado brachte diese Gefahr deutlich zum Ausdruck und nutzte die Pressekonferenz als strategisches Briefing.

Das Maduro-Regime ist kein lokales Problem, sondern ein geopolitisches Geflecht aus Schleusern, Milizen und ausländischen Interessen. Machado prangerte diese Struktur in einem Ton an, den der Westen selten zu schlagen wagte: „Venezuela wird nicht von einer Regierung, sondern von einer kriminellen Maschinerie beherrscht.“ Genau deshalb wurde ihre Rede in Oslo mit Begeisterung, in Caracas hingegen mit Spannung aufgenommen.

Dieser Nobelpreis berührt auch unsere Region. Auf dem Balkan, wo die Demokratie zur Farce verkommen ist und autoritäre Regime sich selbst als „Stabilisatoren“ bezeichnen, ist Machados Botschaft eine Warnung: Wo Angst herrscht, gibt es keinen Frieden, wo Institutionen unterwandert sind, keine Sicherheit. Ohne Rechenschaftspflicht bleibt jedes internationale Bündnis formal; ohne Gerechtigkeit ist jede Integration eine Illusion.

Machado tat, was viele Politiker in freien Ländern nicht auszusprechen wagen: Frieden ist nicht Neutralität, sondern eine Haltung. Er ist kein diplomatisches Schweigen, sondern ein politischer Akt. Und in einer Welt, in der autoritäre Mächte die globale Ordnung neu gestalten wollen, ist dies eine Haltung, der sich der Westen nicht länger entziehen kann.

Dieser Nobelpreis stellt nicht nur Maduro infrage. Er stellt all jene infrage, die die Rhetorik des Friedens nutzen, um die Herrschaft der Angst zu verschleiern. Und genau das ist Machados eindringliche Botschaft: Ohne die Konfrontation mit der Tyrannei bleibt Frieden bloße Theorie.

Letztendlich ist der Nobelpreis 2025 keine rein venezolanische Angelegenheit. Er ist ein Test für die demokratische Welt: Besitzt sie noch den Willen, sich der modernen Autokratie entgegenzustellen? Machado hat ihre Antwort gegeben. Nun sind wir an der Reihe. / Broschüre

njerëz dëgjojeni machadon gjergj zefi

2 Komente

  1. V
    Vlora

    Po pse qenka Venezuela e mbaruar? Apo se ashtu e do trumpi?

    1. L
      Luan

      Kemi një jetë që e dërgojmë o Zefi! E kemi parë dhe e njohim mirë atë zë,që më 1990 kur Ylli Popa kërkonte kohën e humbur,dhe na sollën këtë shkërdhatë ku jetojmë sot... Kështu o katolik! Dëgjojmë lart e poshtë zëra "disidentësh" sorosianë,pastaj hyn Amerika dhe e bën vendin Ukrainë, Shqipëri apo çdo hale' tjetër... Mjaft më!

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