Angesichts massiver Proteste im Iran und Tausender Opfer staatlicher Repression reagieren die Großmächte mit lauen Erklärungen und bewerten die Tragödien anhand politischer Maßstäbe und nicht nach menschlichem Gewissen...
Wenn es ein eindeutiges Symbol für das Versagen der internationalen Ordnung gibt, dann ist es die Tatsache, dass die Welt im Jahr 2026 immer noch Leichen zählt, um den Ernst einer humanitären Krise zu begreifen.
Im Iran reichten die über 2.400 getöteten Demonstranten nicht aus, um westliche Diplomaten zu alarmieren, die aus Angst vor einer „Eskalation“ weiterhin leere Erklärungen ihrer „tiefen Besorgnis“ abgeben.
In Teheran hat das Ayatollah-Regime einmal mehr den ältesten Weg zum Überleben gewählt: brutale Repression. Und die Welt hat den ältesten Weg des Schweigens gewählt: selektive Diplomatie. Die jungen Iraner, die heute auf den Straßen getötet werden, sind nicht weniger wertvoll als jene in der Ukraine, doch solange eine Gaspipeline oder ein Militärbündnis nicht bedroht ist, bleiben sie „Statistiken“.
Währenddessen ruft Donald Trump in den USA, der sich auf Twitter als Retter inszeniert, zum „Widerstand“ auf und verspricht „Hilfe“. Im Grunde nutzt er die iranische Tragödie jedoch für seine politischen Kampagnen aus. Dasselbe geschah in der Ukraine, in Venezuela und in Kuba. Volksaufstände werden zur politischen Munition westlicher Staatschefs, die Stärke demonstrieren wollen, aber nicht den Mut haben, repressive Regime wirklich zu bekämpfen.
Für den Westen ist der Tod eines Demonstranten nur dann von Bedeutung, wenn er viral geht. Nur wenn Kameras vorhanden sind. Nur wenn das Internet nicht gesperrt ist. Nur wenn das Opfer einen Namen hat, der auf CNN ausgesprochen werden kann.
Der Iran ist kein Einzelfall. Er ist ein Spiegelbild. Ein Spiegelbild einer internationalen Ordnung, die den Wert menschlichen Lebens nach Energieinteressen, geografischer Nähe und medialer Aufmerksamkeit bemisst. Die Gräueltaten mit Excel berechnet und erst dann eingreift, wenn die Zahl der Toten eine „erträgliche“ Schwelle überschreitet.
Das ist keine Außenpolitik mehr. Das ist Leichenpolitik. Und was wir heute im Iran sehen, wird uns morgen in all den stillen Randgebieten der Welt begleiten, einschließlich des Balkans, der stets nur einen Hauch von Stille von einer Explosion entfernt ist. / Broschüre
E keqja është se kufomat u krijuan nga trazira të nxitura nga jashtë..Një skenar të tillë e përjetuam edhe ne në Shqipëri edhe në vitet e mbrapshta 89-92 e 97..Ishte koha kur Shqipërinë e donim si gjithë Evropa.Ja ku jemi pas 35 vjetësh.Një kastë prej 5 për qind e popullsisë, zotëron 90 përqind të pasurive natyrore e kombëtare të Shqipërisë.Merrni noc rrokun thotë palloshi që ka zhvatur miliarda euro.Doni më për Belulin...