Anton und Bora Keçi, Vater und Tochter, kamen am Samstagabend bei einem tragischen Unfall in Lezha ums Leben.
Laut Polizeibericht war es der Sohn von Arzt Keçi, der auf der Polizeiwache meldete, dass er den Kontakt zu seinem Vater und seiner Schwester verloren habe, die mit ihrem Fahrzeug zur Arbeit gefahren seien.
Anschließend begannen die Beamten mit der Suche nach ihnen. Ihr Fahrzeug wurde in der Nähe des Zementwerks auf einer Nebenstraße in einem mit Wasser gefüllten Kanal gefunden. Darin befanden sich Vater und Tochter, ohne jegliche Lebenszeichen.
Nach Angaben der Polizei wird vermutet, dass der Wagen von der Straße abkam, weil der 20-jährige Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug verlor.
Es war sehr schwierig, sie zu finden, da der Kanal fast unsichtbar war.
In einem von der Gefängnisdirektion verbreiteten Kondolenzschreiben wird berichtet, dass der 52-Jährige Leiter des Gesundheitswesens im Gefängnis von Lezha war, während seine 20-jährige Tochter in seine Fußstapfen trat und Medizin studierte, da sie im zweiten Studienjahr an der Fakultät war.
Anton Keçi verbüßt seit 6 Jahren eine Haftstrafe im Strafvollzugssystem, heißt es in der Antwort der Direktion.
„Mit tiefem Bedauern geben wir bekannt, dass am 25.04.2026, in den Abendstunden, auf der Straße zwischen Lezhë und Gjadër, an einem Ort namens Gocaj, infolge eines tragischen Unfalls, bei dem das Fahrzeug von der Straße abkam, Dr. Anton Keçi, 52 Jahre alt, Leiter des Gesundheitsdienstes im Gefängnis von Lezhë, sowie seine 20-jährige Tochter, eine Studentin im zweiten Studienjahr an der Medizinischen Fakultät, ums Leben kamen.“
Dr. Keçi leistete rund sechs Jahre lang engagierte Dienste im Strafvollzugssystem und hinterließ bei Kollegen und allen, die ihn kannten, sowohl fachliche als auch menschliche Wertschätzung.
„In diesen schweren Stunden sprechen wir seiner Familie, seinen Kollegen und Angehörigen unser tiefstes Beileid aus. Wir stehen an der Seite seiner Frau und seines Sohnes und teilen den großen Schmerz über diesen viel zu frühen und unersetzlichen Verlust“, heißt es in dem Beitrag.
Die Opfer arbeiteten in Teilzeit im Flüchtlingslager Gjadra.
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