Nach Wiedereinführung des speziellen „41 Biss“-Regimes werden die Gefängnisse voraussichtlich 27 Hochrisikopersonen in strenge Isolationshaft nehmen.
Es wird erwartet, dass Laert Haxhiu, Redian Rraja, Lulzim Berisha, Leonard Duka, Gjergj Cukali und andere bekannte Namen aus der kriminellen Welt nach der Wiedereinführung extremer Sicherheitsmaßnahmen in albanischen Gefängnissen dem speziellen "41 Biss"-Regime unterworfen werden.
Wie bekannt wurde, wurde eine Liste von 27 Verurteilten und Hochrisikopersonen erstellt, die voraussichtlich in den Einrichtungen, in denen sie derzeit ihre Strafen verbüßen, in dieses Isolationsregime aufgenommen werden sollen.
Auf der vorläufigen Liste stehen außerdem Indrit Shaqja, Gëzim Guri, Bledar Selmanaj, Miklovan Parubi, Plarent Dervishaj, Femi Memziu, Bujar Shega sowie die Hoxhaosmani-Brüder.
Die Wiedereinführung des „41/bis“-Regimes erfolgt, nachdem ein italienischer Anti-Mafia-Bericht aufgedeckt hat, dass die Mafia-Bosse in Albanien nicht wirklich isoliert sind. Laut italienischen Behörden führen verurteilte Kriminelle ihre kriminellen Aktivitäten sogar aus dem Gefängnis heraus fort.
Warum isolieren sie sich?
Nach Informationen aus Sicherheitskreisen steht die Beteiligung einiger von ihnen im Zusammenhang mit jüngsten Vorfällen oder Verdachtsfällen krimineller Kommunikation und Aktivitäten aus dem Gefängnisgelände.
Bei Safet Bajri steht die Maßnahme im Zusammenhang mit dem gemeldeten Vorfall mit der Drohne, während Gjergj Cukalis Name nach der jüngsten Berufungsentscheidung ins Gespräch gekommen ist.
Unterdessen wird Miklovan Parubi im Zusammenhang mit dem Fund von Drogen im Gefängnis von Burrel erwähnt, während mehrere andere im Verdacht stehen, Mobiltelefone und unerlaubte Kommunikation aus den Haftanstalten heraus genutzt zu haben.
Was beinhaltet das „41 Biss“-Regime?
Das nach dem Vorbild der italienischen Anti-Mafia-Organisationen entwickelte „41 Biss“-Regime gilt als eine der strengsten Formen der Isolation in Gefängnissen.
Es sieht strenge Kontrollen, ständige Überwachung, extreme Einschränkung von Kontakten und strikte Trennung von anderen Gefangenen vor, mit dem Ziel, jegliche Verbindungen zu kriminellen Gruppen außerhalb des Gefängnisses zu unterbinden.
Es wird erwartet, dass die Gefängnisbehörden dieses System in mehreren Gefängnissen des Landes einführen werden, um die Sicherheitsmaßnahmen gegen Personen zu verstärken, die als risikoreich und einflussreich in der kriminellen Welt gelten.
Der Fall Sabah Nuzi
Heute wurde bekannt, dass Sabah Nuzi, der beschuldigt wird, den 22-jährigen Klevis Lleshi getötet zu haben, Teil dieses Regimes geworden ist. Die Ermittlungen deuten darauf hin, dass Nuzi für Aurel Hoxhas kriminelle Vereinigung tätig war und die Rolle des Henkers bei dem Mord innehatte, der mutmaßlich für 50.000 Euro begangen wurde.
Die Wiedereröffnung und Ausweitung des „41 Biss“-Regimes wird als ein bedeutender Schritt in diesem Sektor gewertet. Die Behörden wollen maximale Kontrolle gewährleisten und den Einfluss des organisierten Verbrechens auch innerhalb der Gefängniszellen eindämmen.
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