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Kronike29 Dhjetor 2025, 16:23

Albaner von Sinaloa / Wie „Made in Albania“-Gruppen im Auftrag der mexikanischen Mafia den Menschenhandel in Europa kontrollieren

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Albaner von Sinaloa / Wie „Made in Albania“-Gruppen im Auftrag der
Albanische Mafia

Albanische Mafia im Zentrum der mexikanischen Kartelle: Geldwäsche, Drogenhandel und hochkalibrige Waffen

Mexikanische Medien haben schockierende Details über die Zusammenarbeit der albanischen Mafia mit den mächtigsten Drogenkartellen Lateinamerikas enthüllt. Laut einem kürzlich veröffentlichten Bericht gilt die albanische Mafia aufgrund ihrer Kontrolle über den Kokainhandel in Europa, Geldwäsche und Infiltrationsnetzwerke in strategischen Häfen als „strategischer Partner“ des Sinaloa- und Jalisco-Kartells der Neuen Generation (CJNG).

Im Mittelpunkt der Nachrichten steht die Familie Hysa albanischer Herkunft mit Sitz in Mexiko, die vom US-Finanzministerium wegen ihrer Beteiligung an Geldwäsche im Dienste des Sinaloa-Kartells mit Sanktionen belegt wurde.

Der Bericht hebt hervor, dass die albanische Mafia über geschlossene Familienstrukturen operiert, wodurch das Risiko des Verrats minimiert und sie zu einem verlässlichen Verbündeten für internationale kriminelle Organisationen wird.

Vollständiger Artikel

Die albanische Mafia hat sich dank ihrer starken Kontrolle über den Drogenhandel in Europa, ihrer geschlossenen Familienstruktur, die ihr Vertrauen einflößt, und ihrer ausgeklügelten Geldwäschesysteme zu einem Schlüsselpartner der mächtigsten mexikanischen Drogenkartelle, Sinaloa und Jalisco Nueva Generación (CJNG), entwickelt. Ihr globales Netzwerk ermöglicht es den mexikanischen Kartellen, ihre Geschäfte auszuweiten, Kapital zu transferieren und Waffen zu beschaffen, ohne entdeckt zu werden.

Die jüngste Erklärung des US-Finanzministeriums, in der Sanktionen gegen die in Mexiko ansässige, aber albanischstämmige Familie Hysa wegen Geldwäsche zugunsten der „Mayiza“-Fraktion des Sinaloa-Kartells verhängt wurden, belegt erneut die immer engeren Verbindungen zwischen mexikanischen Kartellen und albanischen Verbrecherclans. Die Frage, die sich unweigerlich stellt, lautet: Warum sind Verbindungen zwischen der organisierten Kriminalität in Mexiko und Albanien so weit verbreitet?

Über die albanische Mafia in Mexiko ist wenig bekannt, international zählt sie jedoch neben der italienischen Mafia 'Ndrangheta zu den einflussreichsten Organisationen und teilt sich mit ihr die Kontrolle über den Drogenhandel in Europa. Dies hat sie zu einem bevorzugten Verbündeten der Sinaloa- und CJNG-Kartelle gemacht. Neben Europa ist die albanische Mafia auch in den USA, Kanada und Australien aktiv, wo sie über albanische Einwanderergemeinschaften Fuß gefasst hat.

Seit den späten 1980er Jahren waren die albanische Mafia und die 'Ndrangheta im Vergleich zu kriminellen Giganten wie der Cosa Nostra oder der Camorra kleine Organisationen. Doch nach den 1990er Jahren begannen sie aus zwei Hauptgründen stark zu wachsen:

Die Schwächung der traditionellen europäischen Mafiaorganisationen aufgrund strafrechtlicher Verfolgung und interner Zusammenarbeit mit den Behörden machte sie für kolumbianische und mexikanische Kartelle unzuverlässig.

Geschlossene Familienstruktur, in der die Mitglieder nur durch Blutsverwandtschaft verbunden sind (Väter, Söhne, Brüder, Onkel, Neffen), wodurch das Risiko des Verrats erheblich reduziert wird.

Albanische Diaspora und Wurzeln in strategischen Häfen

Dank der großen Einwanderungswelle aus Albanien und Kalabrien (der 'Ndrangheta-Region) konnten sich diese Mafias schnell in wichtigen europäischen Städten etablieren, insbesondere in Häfen, Finanzzentren und Gebieten mit hoher wirtschaftlicher Entwicklung.

Die albanische Mafia ist heute in London, Berlin, Paris, Stockholm, Istanbul, New York, Sydney, Toronto, Madrid, Rom sowie in Häfen mit dem größten Drogenzufluss wie Hamburg (Deutschland), Algeciras und Valencia (Spanien), Antwerpen (Belgien) und Rotterdam (Niederlande) aktiv.

Diese Häfen sind die Einfallstore für Kokain und Fentanyl nach Europa, und die albanische Mafia ist bestens positioniert, um diese Schmuggelströme zu kontrollieren – und wird so zu einem unverzichtbaren Verbündeten der mexikanischen Kartelle.

Geldwäsche und Finanzmacht

Neben der Kontrolle des Drogenhandels bietet die albanische Mafia etwas, das viele Organisationen anstreben: internationale Geldwäschenetzwerke. Ihre Investitionen konzentrieren sich auf Luxusimmobilien in ganz Europa, Casinos, Hotels, Touristenzentren, Kurorte und Restaurants. Gleichzeitig kooperiert sie mit chinesischen und türkischen Netzwerken im illegalen Handel und der Produktpiraterie in Großstädten.

Die albanische Mafia ist auch in wichtigen europäischen Finanzzentren wie der Schweiz, Deutschland und Großbritannien aktiv. Sie nutzt Kryptowährungen, digitale Spieleplattformen und Online-Betrug, um Schwarzgeld in Umlauf zu bringen.

Eine flexible Struktur ohne "Bandenkriege".

Anders als die mexikanischen Kartelle, die sich oft in blutigen Kriegen bekämpfen, ist die albanische Mafia keine einheitliche Organisation, sondern ein Netzwerk unabhängiger Familienclans, die kooperieren und Gewinne teilen. Dadurch kann ein einzelner albanischer Clan gleichzeitig mit zwei rivalisierenden Kartellen wie Sinaloa und CJNG zusammenarbeiten, da der Preis eines Konflikts weitaus höher ist als der Nutzen einer Exklusivität.

Es ist daher keineswegs verwunderlich, dass die Familie Hysa in Mexiko als Bindeglied zwischen albanischen Clans in Europa dient und nicht nur Geldwäsche über Casinos ermöglicht, sondern auch Zugang zu Investitionsprogrammen bietet, die für die mexikanischen Behörden nahezu unmöglich nachzuverfolgen sind. / Broschüre

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