Die Protestbotschaft: Rama ist nicht unbesiegbar, Berisha ist nicht die Alternative
Die Szenen dieses Abends in Tirana waren für Albanien in den letzten 35 Jahren ungewöhnlich. Ein Boulevard, der von einem Ende zum anderen gefüllt war, Tausende von Bürgern auf dem Platz, eine Diaspora aus ganz Europa und ein Aufstand, der von keiner politischen Partei kontrolliert wurde.
Nach dem Fall des kommunistischen Regimes wurden die größten Proteste in Albanien fast immer von politischen Parteien organisiert. Es gab Aufstände, Massendemonstrationen und Bürgerproteste wie gegen Chemiewaffen oder die Studentenbewegung, aber selten hat es eine so nachhaltige und ununterbrochene Bürgermobilisierung über 21 Tage gegeben.
Deshalb stellt der heutige Protest einen politischen Moment dar, der nicht ignoriert werden kann.
Ihre erste Nachricht geht an Edi Rama.
Wochenlang hat der Premierminister versucht, die Bewegung herunterzuspielen. Er sprach von einigen Tausend Menschen, griff die Organisatoren an, verhöhnte die Protestierenden und warf den sozialen Medien Manipulation vor. Doch die Bilder des überfüllten Boulevards zeigen, dass die Unzufriedenheit real ist und ein viel größeres Ausmaß annehmen könnte, als die Regierung annimmt.
Zum ersten Mal seit vielen Jahren sieht sich ein Premierminister mit einem Bürgeraufstand konfrontiert, der nicht von seinem politischen Gegner angezettelt wurde. Dies macht die Proteste deutlich schwieriger zu kontrollieren und wesentlich gefährlicher für die Regierung.
Doch die zweite Botschaft ist genauso eindringlich und richtet sich an Sali Berisha.
Seit Jahren organisiert die Opposition Dutzende von Protesten. Es gab Märsche, Kundgebungen, Aktionen des zivilen Ungehorsams und landesweite Demonstrationen. Doch keine dieser Aktionen konnte die Energie und die Beteiligung erreichen, die heute auf dem Platz zu sehen waren.
Dies zeigt, dass das Problem für einen Großteil der Bürger nicht allein die Regierung ist. Das Problem ist die gesamte politische Kaste, die Albanien seit mehr als drei Jahrzehnten dominiert.
Deshalb hört man immer häufiger nicht nur den Slogan „Rama, verschwinde!“, sondern „Rama ins Gefängnis, Berisha ins Gefängnis!“.
Dies ist nicht einfach nur ein Aufruf gegen zwei Politiker. Es ist eine Ablehnung eines politischen Modells, das die Albaner für endlose Übergangsphasen, Massenabwanderung, Korruption und mangelndes Vertrauen in die Institutionen verantwortlich machen.
Wenn die Politiker bis gestern noch dachten, die Bürger seien zwischen Rama und Berisha gespalten, so hat der heutige Protest etwas anderes gezeigt: Ein großer Teil von ihnen will sich nicht mehr zwischen den beiden entscheiden.
Deshalb war der Protest vom 21. nicht nur ein Protest gegen die Regierung. Er war eine Warnung an die gesamte albanische politische Klasse. / Broschüre
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Mos e toleroni me. Mjaft eshte Mjaft. Merreni si godine se nuk mund tia leme nje narkotrafikanti, hajduti, mashtruesi patologjik. Na e ka ul koken te gjitheve. Ai nuk perfaqeson me asnje shqiptar patriot te ndershem. Te shkoj te jetoj me Artur Shehun, Pojat, Troplinet, shytet haset cetin samirin, po atje te vendi. Mos harroj dhe Belen. Hidhjani ne kosh arrogancen psikopatine dhe harbitlleku. Ai eshte per doktor jo per kryeminister.