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Sport28 Qershor 2026, 18:02

Die WM 2026 ist in vollem Gange / Die neue Favoritenliste: Welche Teams führen das Rennen um den Titel an?

Shkruar nga Pamfleti
Die WM 2026 ist in vollem Gange / Die neue Favoritenliste: Welche Teams
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Nach Abschluss der Gruppenphase wird die neue Rangliste der Favoriten ermittelt. Das Turnier geht nun in die K.o.-Phase über. Wie schneiden Frankreich, Argentinien, Spanien, Brasilien und Deutschland nach der Gruppenphase ab?

Frankreich bleibt laut einer von ESPN nach der Gruppenphase veröffentlichten Rangliste der Topfavorit auf den WM-Titel 2026. Das Gremium aus 20 amerikanischen Journalisten platzierte die französische Nationalmannschaft auf dem ersten Platz, vor Argentinien und Spanien.

Die Gruppenphase brachte einige überraschende Ergebnisse hervor. Südafrika sicherte sich die Qualifikation nach einem Sieg gegen Südkorea, Kap Verde zog bei seinem WM-Debüt in die nächste Runde ein, während die Demokratische Republik Kongo zu den besten Gruppendritten zählte und sich einen Platz in der K.o.-Runde sicherte.

Laut einer Analyse von ESPN hat Frankreich mit drei Siegen in drei Spielen überzeugt, wobei Kylian Mbappé, Ousmane Dembélé und Michael Oliseh zu den herausragendsten Spielern zählten. Die Journalisten schätzen ein, dass die französische Mannschaft in den nächsten Spielen einen günstigen Spielplan hat und bisher auf keine größeren Schwierigkeiten gestoßen ist.

Argentinien belegt den zweiten Platz. Lionel Messi steht weiterhin im Rampenlicht, nachdem er auch gegen Jordanien getroffen und mit Toren in sieben aufeinanderfolgenden WM-Spielen, einschließlich der K.o.-Phase der WM 2022, einen neuen Rekord aufgestellt hat. Die Analyse hebt hervor, dass die argentinische Mannschaft stark von Messis Einfluss abhängig ist und möglicherweise Alternativen benötigt, sollte er von den Gegnern neutralisiert werden.

Spanien bleibt Dritter, doch die Analyse zeigt, dass der amtierende Europameister nicht vollends überzeugt hat. Laut ESPN hatte das Team zwar mehr Ballbesitz, erspielte sich aber weniger Torchancen als erwartet, und einige Schlüsselspieler zeigten noch nicht ihre beste Leistung.

England belegt den vierten Platz. Die Analyse lobt die solide Abwehrleistung des Teams, kritisiert aber den Mangel an Tempo im Angriff und die hohe Anzahl vergebener Torchancen.

Brasilien klettert dank überzeugender Leistungen von Vinícius Júnior und dem offensiven Spielstil der von Carlo Ancelotti angeführten Mannschaft auf den 5. Platz, während Deutschland nach der Niederlage gegen Ecuador im letzten Gruppenspiel auf den 6. Platz abrutscht.

Die Top Ten umfassen außerdem die Niederlande, Marokko, Kolumbien und Portugal. Kolumbien macht nach positiven Ergebnissen in der Gruppenphase den größten Sprung in der Rangliste, während Portugal aufgrund weniger überzeugender Leistungen an Boden verliert.

Frankreich (1. Platz)

Frankreich bleibt laut den Journalisten von ESPN der klare Favorit auf den WM-Titel. Der Weltmeister von 2018 hat die Gruppenphase mit drei Siegen aus drei Spielen erfolgreich abgeschlossen und Senegal mit 2:0, Irak mit 3:0 und Norwegen mit 4:1 besiegt.

Didier Deschamps' Team hat in allen Bereichen Ausgewogenheit bewiesen. Kylian Mbappé ist der offensive Anführer und befindet sich in der besten Form des Turniers, während Ousmane Dembélé gegen Norwegen einen Hattrick erzielte und damit erneut unter Beweis stellte, warum er zu den Kandidaten für den „Goldenen Ball“ zählt. Michael Olise agierte als idealer Spielmacher und verbuchte mit drei Torvorlagen mehr als jeder andere Spieler bisher.

Die Analyse deutet darauf hin, dass Frankreich in der K.o.-Phase einen relativ günstigen Spielplan hat und bisher noch nicht unter Druck spielen musste. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie die Mannschaft reagiert, sollte sie gegen einen starken Gegner in Bedrängnis geraten.

Argentinien (2. Platz)

Argentinien bleibt Frankreichs schärfster Verfolger. Der Titelverteidiger gewann gegen Algerien (3:0), Österreich (2:0) und Jordanien (3:1) und kam somit problemlos durch die Gruppenphase.

Lionel Messi bleibt die zentrale Figur des Teams. Obwohl er gegen Jordanien von der Bank kam, erzielte er einen Freistoßtreffer und stellte einen historischen Rekord auf, indem er in sieben aufeinanderfolgenden WM-Spielen traf.

Die Analyse hebt hervor, dass Argentinien stark von Messis Kreativität abhängt. Gelingt es den Gegnern, ihn zu isolieren, muss das Team offensive Alternativen finden. Der Weg ins Viertelfinale wird jedoch als relativ günstig eingeschätzt.

Spanien (3. Platz)

Spanien zählt weiterhin zu den Favoriten, doch die bisherigen Leistungen waren nicht durchweg überzeugend. Gegen Kap Verde spielten sie 0:0, gegen Saudi-Arabien gewannen sie 4:0 und gegen Uruguay 1:0.

Luis de la Fuentes Mannschaft hatte zwar viel Ballbesitz, tat sich aber schwer, Torchancen zu kreieren. Rodri blieb unter seinen Möglichkeiten, und Mikel Oyarzabal konnte sich nicht als zentraler Anspielpunkt im Angriff etablieren.

Lamine Yamal hat sich von seinen gesundheitlichen Problemen erholt und wird voraussichtlich in der K.o.-Phase mehr Verantwortung übernehmen. Die Analyse stellt fest, dass Spanien nicht im gleichen Tempo weitermachen kann, wenn es um den Titel mitspielen will.

England (4. Platz)

England zählt auf dem Papier weiterhin zu den stärksten Mannschaften, doch die bisherigen Leistungen konnten nicht überzeugen. Die „Three Lions“ gewannen gegen Kroatien (4:2), spielten gegen Ghana unentschieden (0:0) und besiegten Panama (2:0).

Harry Kane bleibt der Dreh- und Angelpunkt des Angriffs, doch das Team hat weniger Torchancen kreiert als erwartet. Die Defensive zählt zu den besten des Turniers, dennoch führt England die Statistik der vergebenen klaren Torchancen an.

ESPN ist der Ansicht, dass Trainer Thomas Tuchel das Spieltempo erhöhen und Wege finden muss, um die eng gestaffelten Verteidigungen des Gegners zu knacken.

Brasilien (5. Platz)

Brasilien verbesserte sich nach einer überzeugenden Leistung in der Gruppe um einen Platz. Sie spielten 1:1 gegen Marokko und gewannen anschließend 3:0 gegen Haiti und Schottland.

Vinícius Júnior war mit vier Toren der wichtigste Spieler des Teams, während Trainer Carlo Ancelotti eine Mannschaft geschaffen hat, die mit Freiheit und Kreativität angreift.

Die einzige Sorge bleibt die Verteidigung, die noch keinem Gegner auf höchstem Niveau gegenüberstand.

Deutschland (6. Platz)

Deutschland startete mit einem spektakulären 7:1-Sieg gegen Curaçao ins Turnier, tat sich danach aber schwer. Sie gewannen knapp gegen die Elfenbeinküste und verloren 1:2 gegen Ecuador.

Kai Havertz, Jamal Musiala und Florian Wirtz haben im Angriff gute Leistungen gezeigt, die Defensive blieb jedoch hinter den Erwartungen zurück. Der Ausfall von Nico Schlotterbeck für den Rest des Turniers ist ein schwerer Schlag.

Niederlande (7. Platz)

Die Niederlande steigern sich von Spiel zu Spiel. Nach dem Unentschieden gegen Japan gewannen sie überzeugend gegen Schweden und Tunesien.

Das Team verlässt sich nicht auf einen einzelnen Superstar, sondern funktioniert als Kollektiv. Cody Gakpo, Brian Brobbey, Virgil van Dijk und Ryan Gravenberch zählen zu den herausragendsten Spielern.

Die Begegnung mit Marokko gilt als eine der stärksten Paarungen der 32 Mannschaften umfassenden Phase.

Marokko (8. Platz)

Marokko hat gezeigt, dass es weiterhin zu den positiven Überraschungen des Turniers zählt. Gegen Brasilien spielte es unentschieden, gegen Schottland und Haiti gewann es.

Die Mannschaft erspielte sich gegen Haiti zahlreiche Chancen, gab 22 Schüsse ab und dominierte das Spielgeschehen nach Belieben. Ismael Saibari avancierte zum Hauptangreifer, während Bilal El Khannouss auf dem Flügel für große Gefahr sorgte.

Die größte Schwäche bleibt der Mangel an qualitativ hochwertigen Alternativen auf der Ersatzbank.

Kolumbien (9. Platz)

Kolumbien hat den größten Sprung in der Weltrangliste gemacht. Sie gewannen gegen Usbekistan und die Demokratische Republik Kongo und spielten gegen Portugal unentschieden.

Luis Díaz und James Rodríguez waren die technischen Führungsfiguren des Teams. Laut ESPN-Analyse ist Kolumbien dank seiner taktischen Disziplin und Spielintensität die „heimliche Überraschung“ des Turniers.

Portugal (10. Platz)

Portugal dominierte den Ballbesitz während der Gruppenphase, konnte diesen Vorteil aber nicht nutzen.

Gegen die DR Kongo und Kolumbien spielten sie unentschieden, gegen Usbekistan hingegen gewannen sie überzeugend. Cristiano Ronaldo erzielte zwei Tore, doch die Analyse hebt hervor, dass sein Einfluss auf das Spiel eher gering war, da die Hauptverantwortung beim Mittelfeld um Vitinha, Bruno Fernandes und João Neves lag.

Norwegen (11. Platz)

Norwegen gewann gegen Irak und Senegal, verlor aber deutlich gegen Frankreich.

Das Team setzt weiterhin auf Erling Haaland und Martin Ødegaard. Der Angriff gilt als sehr stark, die Verteidigung bleibt hingegen die Schwachstelle.

Vereinigte Staaten (12. Platz)

Die USA gewannen gegen Paraguay und Australien, verloren aber gegen die Türkei in einem Spiel, in dem der Trainer viele Ersatzspieler einsetzte.

Christian Pulisic konnte aufgrund einer Verletzung noch nicht seine beste Form zeigen, während Folarin Balogun der produktivste Stürmer des Teams war.

Mexiko (13. Platz)

Mexiko ist eines von nur drei Teams, die alle ihre Gruppenspiele gewonnen haben. Sie besiegten Südafrika, Südkorea und Tschechien.

Julián Quiñones, Roberto Alvarado und Raúl Jiménez waren die wichtigsten Spieler, während die Unterstützung der heimischen Fans als großer Vorteil angesehen wird.

Japan (Platz 14)

Japan spielte gegen die Niederlande und Schweden unentschieden, konnte aber gegen Tunesien einen überzeugenden Sieg verbuchen.

Zehn verschiedene Spieler trugen mit Toren oder Vorlagen zum Erfolg bei, was die Ausgewogenheit der Mannschaft unterstreicht. Das Spiel gegen Brasilien gilt jedoch als eine der größten Herausforderungen des Turniers.

Belgien (15. Platz)

Belgien kehrt nach einem 5:1-Sieg gegen Neuseeland in die Top 15 zurück.

Kevin De Bruyne, Romelu Lukaku und Leandro Trossard bleiben Schlüsselspieler. Die Erfahrung ist die größte Stärke der Belgier, doch Analysen werfen Fragen hinsichtlich der körperlichen Belastbarkeit des Teams auf, um mit dem Tempo der entscheidenden Phasen mithalten zu können. /Adaptiert aus Pamphlet /

 

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