Das Gründungsgesetz von 2008 wirft Fragen nach möglichen Vorteilen aus den Entscheidungen der damaligen Regierung auf.
Jamarbër Malltezi, der Schwiegersohn des ehemaligen Premierministers Sali Berisha, der im Zusammenhang mit dem „Partizani“-Skandal vor dem Obersten Gerichtshof (GJKKO) steht, scheint erneut in Schwierigkeiten mit der Justiz zu geraten. Es geht um einen neuen Korruptionsfall, für den möglicherweise die Sonderermittlungsbehörde SPAK eingeschaltet wird. Der Journalist Adriatik Doçi veröffentlichte in den sozialen Medien ein Dokument, das Jamarbër Malltezi mit dem Unternehmen „Umwelt und nachhaltige Entwicklung“ in Verbindung bringt.
„Welche Verbindung hat der Schwiegersohn zu der Firma ‚Umwelt und nachhaltige Entwicklung‘, und hat er Geld im Austausch für die VKMs seines Schwiegervaters erhalten? Ein neuer Korruptionsfall gegen SPAK. Man sagt ja, man kann es einmal mit dem Gefängnis versuchen und dann wieder auf die Straße gehen!“ , schreibt Journalist Doçi und veröffentlicht dazu folgendes Dokument.
Das Dokument aus dem Jahr 2008 wirft Licht auf Jamarbër Malltez' Verbindungen zur „Umwelt und nachhaltige Entwicklung“-Gesellschaft (ESD).
Die am 7. Oktober 2008 in Tirana aufgesetzte Gründungsurkunde des Unternehmens nennt Jamarbër Malltezi neben Ardian Shehu und Lirim Selfon als einen der Gründungspartner. Das Dokument wurde beim Notar eingereicht und sieht die Gründung der Firma „Environment and Sustainable Development“ sh.pk (Abkürzung: ESD) vor.
Am 7. Oktober 2008, zehn Tage bevor Sali Berisha die Entscheidung zur Genehmigung des Baus des Wasserkraftwerks "Ashta" unterzeichnete, gründete sein Schwiegersohn Jamarbër Malltezi die Briefkastenfirma "Environment and Sustainable Development" sh.pk mit dem Zweck, Umweltstudien für den Bau öffentlicher Bauwerke durchzuführen.
So gründete Schwiegersohn Malltezi das Unternehmen 10 Tage bevor sein Schwiegervater, Premierminister Sali Berisha, die Entscheidung zur Genehmigung des Wasserkraftwerks Ashta unterzeichnete – ein Umstand, der beweist, dass sie jedem öffentlichen Projekt Pläne zum persönlichen Vorteil voraussahen.
Laut den Akten der BKH soll der Schwiegersohn Jamarbër Malltezi durch den Einfluss seines Schwiegervaters Millionen von Lek von der österreichischen Konzessionsgesellschaft „Energji Ashta“ erlangt haben, indem er diese mit Hilfe gefälschter Schreiben seiner Firma „Mjedisi dhe Zvolju i Zendruëme“ sh.pk erpresste.
Die Strafakte belegt, dass Jamarbër Malltezi unmittelbar nach der Genehmigung durch Sali Berisha von der österreichischen Firma „Energji Ashta-Bushat“ 81 Millionen Lek erhielt, wie aus den Dokumenten hervorgeht. Tatsächlich profitierte er jedoch von 310 Millionen Lek für angebliche Umweltstudien und erhielt 400 Millionen Lek Bestechungsgelder für Einflussnahme auf die Energieregulierungsbehörde. / Broschüre /
Nuk quhet me VKM, por VK..... Shqiptaret nuk e kuptojne pse ja zgjasin kaq shume, familjes me TE NDYRE DHE URRYER TE KETIJ VENDI, BERISHOVIC, MALLTEZI ARGITA.