Die Ernennung des neuen Ministers wirft ernste Fragen hinsichtlich familiärer und finanzieller Verbindungen zu Unternehmen auf, die von öffentlichen Geldern, Baugenehmigungen und Aktivitäten in sicherheitsrelevanten Sektoren profitiert haben...
Mit der Ernennung von Ermal Nufi zum Verteidigungsminister hat Edi Rama die Regierung weder erneuert noch gesäubert. Er ersetzte Pirro Vengu durch eine andere Person, die bereits zuvor Schlüsselpositionen innegehabt hatte und deren Name mit dem Verdacht verbunden ist, von öffentlichen Geldern, Baugenehmigungen, Lizenzen für private Dienstleistungen und Einfluss in Sektoren profitiert zu haben, die die nationale Sicherheit betreffen.
Laut den oben genannten Daten erstrecken sich die Verbindungen von Minister Ermal Nufi zu Finanzinteressen und öffentlichen Vermögenswerten auf mehrere Unternehmen, darunter "BE-IS" sh.pk, "HEC-Kalisi Hydropower" und "Maritime Logistics" sh.pk, wo sein Bruder Edmir Nufi zusammen mit Hamz Islamaj mit 30 Prozent der Anteile beteiligt ist.

Während der SP-Regierung bekleidete Ermal Nufi eine Reihe einflussreicher Positionen, die in direktem Zusammenhang mit Straßenbauausschreibungen, Wiederaufbau, kommunalen Investitionen, Flughäfen, Seehäfen und dem Energiesektor standen.
Den vorgelegten Behauptungen zufolge profitierte die Firma "BE-IS" sh.pk, die seinem Dorfbewohner und Schwager Hamz Islamaj gehört, während der "Rama"-Regierung genau durch die Macht, die Ermal Nufi in diesen Positionen ausübte, von Aufträgen im Wert von rund 173 Millionen Euro, teilweise in Zusammenarbeit mit anderen von der Regierung bevorzugten Unternehmen.
Von diesem Betrag entfallen rund 110 Millionen Euro auf Straßenbauausschreibungen sowie zentrale und ländliche öffentliche Investitionen, Bereiche, die mit den Aufgaben von Ermal Nufi bis kurz vor seiner Ernennung zum Verteidigungsminister in Verbindung stehen.
Neben hochrangigen Positionen im Ministerium für Infrastruktur und Energie und im Büro des Premierministers bekleidete Ermal Nufi auch andere wichtige Positionen, wie zum Beispiel den Vorsitz des Verwaltungsrats der albanischen Straßenbehörde, das Vorstandsmitglied des albanischen Katasters, das Vorstandsmitglied der Firma "KAYO", das Vorstandsmitglied der Projektgesellschaft "Alabbar", das Vorstandsmitglied der staatlichen Agentur für Geoinformation und die Tätigkeit als Berater des albanischen Entwicklungsfonds.
Sein Bruder Edmir Nufi ist derweil Mitglied des Beirats der Albanian Investment Corporation, zusammen mit dem derzeitigen Direktor der Albanian Road Authority, Ami Kozeli.
Den vorliegenden Informationen zufolge war auch Hamz Islamaj, der Partner des Bruders des Ministers, am Bau von Hochhäusern in Tirana beteiligt. Am 20. Februar 2025 erhielt er die Genehmigung für ein 27-stöckiges Gebäude – ein Projekt, bei dem Zweifel an der tatsächlichen Finanzierungsquelle und den dahinterstehenden Interessen bestehen.
Ein weiterer Knotenpunkt dieses Systems ist laut den Behauptungen die Firma "Maritime Logistics" sh.pk, an der Edmir Nufi und Hamz Islamaj Anteile besitzen und die im Bereich des Be- und Entladens von Containern und Kühlwaren im Hafen von Durrës tätig ist, einer Struktur, die mit dem Ort verbunden ist, an dem Ermal Nufi institutionellen Einfluss ausübte.
Den genannten Daten zufolge hat dieses Unternehmen seit mehreren Jahren keine Steuererklärungen abgegeben. Ein Jahr nach seiner Gründung stellte es seine Tätigkeit formell ein und nahm sie dann wieder auf, zu einem Zeitpunkt, als es laut den zitierten Quellen das Interesse von Organisationen zur Bekämpfung von Menschenhandel und Schmuggel sowie von Partnerbehörden der USA und der EU geweckt hatte.
Der schwerwiegendste Vorwurf bezieht sich auf den Verdacht, dass dieses Unternehmen dazu genutzt wird, illegale Aktivitäten im Hafen von Durrës zu erleichtern, indem es institutionelle Verbindungen und Schutzmechanismen ausnutzt, die die Vermeidung von Kontrollen durch Polizei, Grenzschutz, Zoll und die Kriminalpolizei gewährleisten.
Sollten diese Daten von den Strafverfolgungsbehörden bestätigt werden, so scheint die Ernennung von Ermal Nufi zum Chef des Verteidigungsministeriums keine politische Entscheidung zur Stärkung der Regierung zu sein, sondern vielmehr die Versetzung einer Person mit tiefgreifenden Eigeninteressen in eine der sensibelsten Abteilungen des Staates.
In diesem Fall geht es nicht mehr nur darum, wer Ermal Nufi ist. Es geht vielmehr darum, wie weit sein Netzwerk an Interessen reicht und wer tatsächlich davon profitiert. / Broschüre
MERU DHE ME DRITHIJET E MINISTRIT FERIT HOXHA SE DO BESH KULMIN E KARIERES
Amund te hetohete