
Nach der Küste und den ehemaligen Staatsbetrieben hat die Regierung eine neue Phase der Legalisierung von Plünderungen im Namen der „Tourismusentwicklung“ eingeleitet. Das neue Projekt umfasst auch Gemeinden ohne Berge, wie Durrës, Kamza und Divjaka…
Laut den von „Pamphlet“ veröffentlichten Anzeigen hat Edi Rama sozialistische Bürgermeister angewiesen, Karten von Grundstücken zu genehmigen, die unter dem Deckmantel des „Bergpakets“ kostenlos oder zu symbolischen Pachtpreisen an Günstlinge der Regierung vergeben werden sollen. Das Projekt ist eine Kopie des Programms der „100 Touristendörfer“ und der „1-Euro-Verträge“, mit denen über 4.000 Hektar Land an der Küste geplündert wurden.
Nachdem Premierminister Edi Rama die Küste und ehemalige Staatsbetriebe durch „strategische Investitionsprogramme“ und „1-Euro-Verträge“ geplündert hat, geht er nun zur nächsten Phase der Aneignung öffentlichen Eigentums über: den Bergen und Wäldern.
Im Zentrum des Plans steht ein neuer Gesetzesentwurf, den er „Bergpaket“ nennt. Laut Regierung soll dieses Programm den Tourismus und die Wirtschaft abgelegener Gebiete fördern, ist in Wirklichkeit aber ein weiterer Mechanismus, um öffentliches Eigentum an die herrschenden Oligarchen zu übertragen.
Laut Dokumenten und Anzeigen, die der Zeitung „Pamphlet“ vorliegen, hat Rama 56 Bürgermeister der Sozialistischen Partei, die rund 90 % des Staatsgebiets verwalten, unter Druck gesetzt, von der Agentur für territoriale Entwicklung (AZhT) erstellte Karten zu unterzeichnen. Auf
diesen Karten sind die zu spendenden Gebiete bereits festgelegt. Sie umfassen Waldflächen, Weideland und kommunale Grundstücke, die in den meisten Fällen Gemeineigentum der lokalen Gemeinschaften sind.
Laut Quellen hat der Premierminister den Bürgermeistern ein Ultimatum gestellt: Bis zum 31. Oktober 2025 müssen sie die Karten unterzeichnen und an die AZhT zurücksenden, andernfalls würden sie als „Hindernisse für die wirtschaftliche Entwicklung“ betrachtet.
Bislang haben sich jedoch rund 50 sozialistische Bürgermeister geweigert zu unterzeichnen, da sie eine strafrechtliche Verfolgung wegen Missbrauchs öffentlichen Eigentums befürchten.
Es wird erwartet, dass die Regierung sie mit einem Ministerratsbeschluss umgehen wird, begründet mit dem „nationalen Notstand für die Entwicklung des ländlichen Tourismus“.
Eine Kopie des alten Konzepts: von „100 Touristendörfern“ zu „Bergpaketen“
Das neue Gesetz ist eine Kopie des Projekts „100 Touristendörfer“, das im Zeitraum 2017–2023 dazu diente, die Aneignung von 2.200 Hektar öffentlichem Land für den Bau von Ferienanlagen in ländlichen und Küstengebieten zu legalisieren.
Insgesamt hat die Regierung durch „strategische Investitionsprogramme“ und „1-Euro-Verträge“ über 4.400 Hektar Staatseigentum an politische Günstlinge und Familienangehörige hochrangiger Beamter übertragen.
Durch das sogenannte „Bergpaket“ erhalten dieselben Oligarchen nun Waldflächen, Weiden und Berggebiete in Form von Konzessionen für 10 bis 20 Jahre.
Laut Rama haben 500 Unternehmen Interesse an dem Projekt bekundet, doch Quellen aus dem Tourismusministerium räumen ein, dass die Anträge fingiert sind und der Geldwäsche dienen sollen.
Viele dieser „Investitionen“ sind in menschenleeren Gebieten geplant, die außer der Verschleierung von Schwarzgeld keinen wirtschaftlichen Nutzen bringen.
Sogar Gemeinden ohne Berge werden ausgeraubt.
Der Missbrauch geht noch weiter: Die Liste der im „Bergpaket“ enthaltenen Gemeinden umfasst Gebiete ohne jegliches Bergland.
In den Dokumenten der Republik Irland werden Durrës, Fier, Lushnja, Divjaka, Kamza, Vora, Shijaku und Rrogozhina aufgeführt, deren zu „entwickelnde“ Gebiete in Wirklichkeit die teuersten Küsten-, Hügel- und Stadtgebiete sind.
In diesen Fällen dient das Bergprojekt lediglich als juristische Tarnung für den Bau von Hochhäusern, Ferienanlagen und Villen in den Hügeln von Tirana, an der Küste von Durrës und in Divjaka.
Tatsächlich handelt es sich um die vierte Phase des Plünderungsprogramms, das mit Konzessionen begann, mit Solarenergie fortgesetzt wurde und nun mit der Vergabe der verbleibenden öffentlichen Flächen in den günstigsten Baugebieten seinen Abschluss findet.
Ein Gesetz, das Geldwäsche legalisiert
Regierungsnahe Quellen räumen ein, dass die sogenannten „Bergpakete“ ein politisches Projekt für die Wahlen 2027 sind, das darauf abzielt, die finanziellen Klienten der Regierung zu belohnen.
Jedes dieser Projekte wird mit intransparenten Kapitalquellen finanziert, die über ländliche Tourismusbetriebe und Öko-Resorts fließen und keinen realen wirtschaftlichen Nutzen bringen werden.
In entvölkerten Gebieten mit mangelhafter Infrastruktur sind diese „Investitionen“ nichts anderes als Geldwäsche für das schmutzige Geld von Regierungsbeamten und Oligarchen, die den Sektor kontrollieren.
Letztendlich ist das „Bergpaket“ kein Entwicklungsprogramm, sondern die letzte Phase der Plünderung öffentlichen Landes.
Nach Meer und Feldern werden nun die Berggipfel privatisiert – in einem Land, in dem die Regierung nicht einmal die Wälder bewirtschaften kann, sondern sie als „Entwicklungspachtverträge“ vergibt, um Milliarden zu waschen.
Dies ist der Gipfel staatlicher Gier, den Edi Rama als „Strategie für Bergtourismus“ verkauft; in Wirklichkeit handelt es sich um Korruptionstourismus und Geldwäsche öffentlicher Gelder. / Broschüre
Mos lejoni te ju shpronesoj joshqiptari i Surrelit. Mos lejoni te ju mallkojne niperit e sternuperit tuaj. Mos u beni endacak ne token tuaj!