Durch den Bau eines 28-stöckigen Gebäudes im Herzen von Ali Demi werden illegale Wettgewinne gewaschen. Hinter dem Plan steckt Njuland (Lendi) Palaj, eine in den Polizeiakten bekannte Persönlichkeit.

Ein weiterer Skandal erschüttert die Baubranche und Politik in Tirana: Durch den Bau eines 28-stöckigen Gebäudes im Herzen von Ali Demi werden illegale Wettgewinne gewaschen. Hinter dem Vorhaben stehen Njuland (Lendi) Palaj, eine bekannte Figur aus Polizeiakten, und Tom Doshi, der als stiller Mitinvestor in diesem Luxusprojekt auftritt, das auf Geldwäsche und der Armut der Bürger basiert.
Der 28-jährige Lendi Palaj, bekannt als das „Gehirn“ des illegalen Wettnetzwerks „333“ und „CR7“, wurde bereits mehrfach von der Polizei wegen der Organisation von Sportwetten, des Waffenbesitzes und der Beteiligung an bewaffneten Konflikten verhaftet. Doch wie immer war die Justiz nachsichtig mit ihm. Quellen von „Timoni.al“ zufolge wurde Palaj trotz der Anklage wegen krimineller Aktivitäten wieder freigelassen und setzt seine Aktivitäten im Verborgenen fort. Nun steht er kurz vor einer schwindelerregenden Investition: einem 28-stöckigen Turm in Ali Dem, der von einer kürzlich auf den Namen seiner Familienmitglieder und engen Vertrauten eingetragenen Baufirma gebaut werden soll.
Quellen aus dem Umfeld der Steuer- und Polizeibehörden bestätigen, dass Palaj systematische Steuerhinterziehung begeht, reale Einkünfte verbirgt und die Gehälter seiner Mitarbeiter in den von ihm kontrollierten Wettbüros und -lokalen nicht deklariert. Das Schema ist einfach, aber raffiniert: Der tatsächliche Geldfluss aus illegalen Wetten wird über mehrere fiktive Geschäfte geleitet, die als Bars oder „Fast Food“ betrieben werden, während ein Teil des Geldes in den Bau eines 28-stöckigen Turms in Ali Dem fließt, in den voraussichtlich auch Kapital des mit Tom Doshi verbundenen Baukonzerns einfließen wird.
Jüngste polizeiliche Ermittlungen decken ein ganzes Netzwerk von Personen auf, die illegale Wetten in Tirana organisieren, wobei Palaj seit jeher eine Schlüsselfigur ist. Er wurde zuvor bei einer Durchsuchung seiner Räumlichkeiten in Xhamllik, in der Straße „Sadik Petrela“, festgenommen, wo die Polizei eindeutige Beweise für Sportwettenaktivitäten über Mobiltelefone und verschlüsselte Kommunikation mit Kunden fand. Neben Palaj wurden auch Arsen Zebi, Florian Çela, Ergest Lloci und Ergest Alisha festgenommen, die an der Organisation und Verteilung der Wettgewinne beteiligt waren.
Am schockierendsten ist jedoch die Tatsache, dass das mit diesen kriminellen Aktivitäten verdiente Geld für den Bau mehrstöckiger Gebäude in Tirana verwendet und mithilfe gefälschter Dokumente und fiktiver Erklärungen über „ausländische Investitionen“ über das Bankensystem gewaschen wird. Dieses Modell ist dasselbe, das in den letzten Jahren von mehreren Personen aus dem Umfeld von Glücksspielnetzwerken verwendet wurde, die nach ihrer Schließung im Jahr 2019 ihre Aktivitäten heimlich unter dem Deckmantel von Bars, Lounges und „Fast Cash“-Verkaufsstellen fortsetzten.
Eine Untersuchung der Anti-Geldwäsche-Organisationen zeigt, dass Lendi Palajs Name direkt mit mehreren Konten seiner Verwandten im Kosovo und in Nordmazedonien in Verbindung steht. Über diese Konten wurden mehrere verdächtige Überweisungen in Höhe von Hunderttausenden von Euro getätigt. Diese Beträge sollen zur Finanzierung des Baus eines 28-stöckigen Gebäudes in Ali Dem verwendet worden sein. Dort wurde das Grundstück zu einem Preis unter Wert erworben und die Eigentümer bar bezahlt, ohne dass eine Spur in den Banken zurückblieb.
Die Frage, die sich stellt, ist klar: Warum sitzt eine Person wie Lendi Palaj, die mehrfach vorbestraft ist und wegen illegalen Waffenbesitzes und Beteiligung an illegalen Wetten festgenommen wurde, noch nicht im Gefängnis? Sind die Justizstrukturen Teil der Schutzkette, die die Geldwäsche von Millionen von Euro durch den Bau gewährleistet?
In einem normalen Land säße eine solche Person bereits im Gefängnis und würde wegen Geldwäsche und der Finanzierung krimineller Aktivitäten angeklagt. Doch in Albanien, wo sich das Verbrechen in ein Kostüm kleidet und sich in einen Investor verwandelt, bereitet Lendi Palaj den Bau eines Turms vor, der als Denkmal für die Geldwäsche im Wettgeschäft und das Versagen des Staates beim Schutz der Bürger dienen soll.
Zeugenaussagen aus dem Viertel Ali Demi zufolge sollen die Bauarbeiten für den Turm noch in diesem Jahr beginnen. Das Bauunternehmen habe sich über Mittelsmänner aus dem Umfeld des ehemaligen Abgeordneten Tom Doshi bereits die Baugenehmigung gesichert. Es handelt sich nicht nur um eine Bauaffäre, sondern um ein erschreckendes Zeichen dafür, wie in Tirana durch die Zusammenarbeit von kriminellen Unternehmen und der Politik schmutziges Geld Gestalt annimmt.
Wenn Staatsanwaltschaft und SPAK jetzt nicht einschreiten, wird dieses 28-stöckige Projekt in Ali Dem nicht nur das Symbol eines Gebäudes sein, sondern der deutlichste Beweis dafür, dass Glücksspiel, Kriminalität und Politik in Albanien heute die Paläste von morgen bauen. / Lenkrad
Na lodhet me kete lendin, pse nuk permendni edhe te tjeret apo i fshini lajmet e tyre se merni kafen?
Lenti esht nje rrembythje qe po e perdorin derisa ta plasin mren e tja marrin tgjitha
lenti palaj krye rq i ali demit