Altin Dumani ändert am Vorabend der Wahlen zum neuen SPAK-Chef seinen Kurs: vom Antrag auf Entlassung bis zur Verteidigung von Staatsanwalt Pjeternikaj …
Eine 180-Grad-Wende in der Haltung des SPAK-Vorsitzenden Altin Dumani hinsichtlich der Vertretung der Berufung vor dem Sonderberufungsausschuss (SAB) gegen den Neubewertungsgegenstand Ylli Pjeternikaj hat am Vorabend des Wettbewerbs um den neuen SPAK-Chef ernsthafte Verdächtigungen der Einflussnahme und Absprachen aufkommen lassen.
Es handelt sich um dieselbe Frage der „Überprüfung“, bei der SPAK in der ersten Sitzung die Entlassung des Kandidaten wegen Nichtnachweises seines Vermögens beantragt hatte, während sie in der Schlusssitzung ihre Position änderte und seine Bestätigung im Amt beantragte.
Diese überraschende Kehrtwende erfolgt zu einem heiklen Zeitpunkt, da die Wahl des neuen Leiters der SPAK ansteht und jede Stimme der Mitglieder des Hohen Staatsanwaltschaftsrates über den Sieger entscheiden könnte.
Quellen aus der Sonderstaatsanwaltschaft deuten darauf hin, dass Altin Dumani offen seine Unterstützung für den Kandidaten Klodian Braho zum Ausdruck gebracht hat, während Lobbyarbeit, Verhandlungen und „Austausch von Ehren“ in die offene Phase dessen eingetreten sind, was einige Staatsanwälte als „institutionelle Klärung“ bezeichnen.
Vom Entlastungsantrag zum Bestätigungsantrag
Im Mittelpunkt des Falles steht Staatsanwalt Ylli Pjeternikaj, der von der Unabhängigen Qualifikationskommission bestätigt wurde. Gegen die Entscheidung legte jedoch Staatsanwalt Florian Ballhysa Berufung ein und beantragte seine Entlassung wegen fehlender Nachweise seines Vermögens.
In der ersten Sitzung vertrat Altin Dumani selbst die SPAK und forderte die Entlassung von Pjeternikaj, wobei er die Forderungen des Staatskommissars bestätigte.
Doch in der zweiten Sitzung, als man erwartete, dass die Position der SPAK wiederholt würde, änderte sich die Situation radikal. Dumani erschien nicht selbst, sondern schickte Klodian Braho, den von ihm unterstützten Kandidaten für die neue Führung der SPAK, um die Institution bei der KPA zu vertreten.
Braho vertrat am Ende der Sitzung die entgegengesetzte Position zur vorherigen: „Der Chef der SPAK fordert, dass die Entscheidung der KPK in Kraft bleibt“, erklärte er und forderte die Bestätigung von Ylli Pjeternikaj im Amt.
Diese unerwartete Änderung erfolgte zeitgleich mit der Erwähnung von Staatsanwalt Pjeternikaj als engem Freund des Mitglieds des Hohen Staatsanwaltschaftsrates, Zeqir Hoda, dessen Stimme im Rennen um den neuen Chef der SPAK entscheidend sein könnte.
Verdacht auf stillschweigende Vereinbarungen
Quellen aus KPA und SPAK behaupten, dass der „Kurswechsel“ nicht institutionell war, sondern das Ergebnis einer stillschweigenden Vereinbarung, um Hodas Unterstützung zugunsten von Klodian Braho zu sichern.
In der Praxis bedeutet dies, dass der derzeitige Leiter der SPAK seine institutionelle Position nutzt, um im Austausch für Stimmen für seinen bevorzugten Kandidaten Einfluss auf die Neubewertungsprozesse zu nehmen.
Das KPA-Gremium hat seine Prüfung abgeschlossen und wird die endgültige Entscheidung voraussichtlich heute, am 17. Oktober, um 12:00 Uhr bekannt geben.
Der Fall „Pjeternikaj“ dürfte zu einem öffentlichen Test für die Integrität der SPAK werden, die sich derzeit an einem kritischen Scheideweg zwischen politischem Druck und internen Lobbys befindet, wo jede „Entlastung“ die Glaubwürdigkeit des Sonderrichters selbst kosten könnte./ Broschüre
Lini një Përgjigje