TAGS-AT E JAVËS

Rajoni dhe Bota 8 Nëntor 2025, 21:12

Was „mahlt“ in den Gehirnen autoritärer Wölfe?!

Shkruar nga David Brooks

Was „mahlt“ in den Gehirnen autoritärer Wölfe?!

Sie sind darstellende Künstler. Leute wie Trump und Putin sind keine Politiker; sie sind Künstler, die alternative Realitäten erschaffen. Sie erzählen Geschichten, erfinden alternative Fakten, inszenieren Alltagsdramen und konstruieren hässliche Prozesse.

Ich habe das Gefühl, einen Großteil meines Lebens damit verbracht zu haben, düstere Studien über autoritäre Persönlichkeiten zu lesen. Diese wurden von Menschen wie mir verfasst, die Autoritarismus verabscheuen, und sind voll von bekannten psychologischen Diagnosen.

Der Autoritäre stammt aus einer liebevollen Familie; er wird von einer verborgenen Unsicherheit angetrieben; er ist ein Psychopath, der den Schmerz anderer nicht empfindet. Doch diese Studien geben niemals Aufschluss darüber, wie Autoritäre sich selbst sehen.

Giuliano da Empolis Roman „Der Kreml-Zauberer“, erzählt aus der Perspektive eines Beraters von Wladimir Putin, hat mir wie kaum eine andere Studie geholfen, die Psychologie autoritärer Macht zu verstehen – und zwar nicht nur in Putins Kopf, sondern auch in den Köpfen von Donald Trump, Xi Jinping, Narendra Modi, Nayib Bukele, Elon Musk, Mohammed bin Salman, Benjamin Netanjahu, Viktor Orban und dem Rest des globalen Rudels autoritärer Wölfe.

Im vergangenen Monat legte der italienisch-schweizerische Essayist da Empoli mit einem Sachbuch mit dem Titel „Die Stunde des Raubtiers“ nach, in dem er sowohl die Wölfe beschreibt, die Regierungen führen, als auch diejenigen, die Technologieunternehmen leiten.

Hier sind einige Dinge, die ich darüber gelernt habe, wie Autoritäre Macht ausüben.

Sie sind Künstler. Leute wie Trump und Putin sind keine Politiker; sie sind Künstler, die alternative Realitäten erschaffen. Sie erzählen Geschichten, erfinden alternative Fakten, inszenieren Alltagsdramen, konstruieren hässliche Prozesse und erfinden Religionen neu – sie erschaffen eine Welt. In ihrer Welt sind diejenigen, die sich gedemütigt fühlten, nun dominant und demütigen andere. Russland fühlte sich in den 1990er Jahren vom Westen gedemütigt.

Viele amerikanische Wähler aus der Arbeiterklasse fühlen sich seit Jahrzehnten von den Eliten der Küstenregionen gedemütigt. Die Menschen unterstützen einen Autoritären nicht, weil ihnen diese oder jene Politik gefällt, sondern weil sie dessen künstlerische Vision teilen.

Performancekünstler wie Trump und Putin können unehrlich, beleidigend und skandalös sein, aber es gibt eine Regel: Sie dürfen niemals langweilig sein.

Krieger und Bürokraten. In den Köpfen autoritärer Wölfe ist Geschichte ein Krieg. Nicht zwischen Links und Rechts oder Reich und Arm, sondern zwischen Kriegern und den Schwachen. Krieger sehen sich als die Starken, als die Männer und Frauen aus Stahl, als die Meister der Aggression.

Die Kämpfer kennen sich: die AfD in Deutschland, Jair Bolsonaro in Brasilien. Sie haben etwas von einem wilden Tier an sich: keine Regeln, keine Grenzen, nur das Recht des Stärkeren.

Bureaucrats, in their eyes, are PowerPoint people who went to law school (like every Democratic presidential candidate since 1980), weaklings who are isolated in fancy conferences and don't have to face brutal reality.

One of Trump's political strengths, da Empoli notes in his new book, is that he is never seen reading a book. Experts don't understand anything, and he despises them.

In "The Kremlin Wizard," a character says of Putin: "He never mentions numbers. His language speaks of life, of death, of honor, of country."

We like everyday clothes and we don't like grand halls decorated with gold leaf. The wolf, on the other hand, restores verticality. He is above you, in a grand palace, in a large office, commanding others and dominating those below him.

What do people want when terrorist attacks occur, when inflation permeates the economy, when the world is in turmoil? Authoritarians understand that they will rush to anyone who will restore order, authority, hierarchy, and control. As da Empoli writes: “Vertical power offers the only satisfactory answer, the only one that can calm man’s anxiety when exposed to the savagery of the world .”

The wolf centralizes power and generates fear among those around him. He plays endless games of dominance. His followers rise and fall at his whims. He never admits to being wrong. He is unpredictable because nothing subdues people as quickly as the threat of random punishment.

Any technocrat can do the expected thing, but the wolf is the master of reckless actions: Putin invades Ukraine. Trump declares a trade war on the world. The human brain is programmed to focus on the unexpected, so you can never get away.

Clarification of acts of violence

The wolf must show that he is the great protector. This means that he must show that he is fiercely destroying the forces of evil, and if the forces are not large or threatening enough, he must exaggerate them.

Putin built his power by attacking Islamic terrorists from Chechnya. Trump goes after immigrants and suspected drug smugglers from Venezuela.

Anger management and encouragement

There is always a high level of anger and dissatisfaction in any society. The wolf needs to find the right culprits to manage and direct that anger. Putin turned on the oligarch Mikhail Khodorkovsky because the people didn't like oligarchs. Trump turned on Musk because who really likes a guy who just got a $1 trillion paycheck?

Splendor

In the minds of wolves, the elites of the information age have shrunken souls. They are trained to be pragmatic, utility-maximizing drones. They offer voters materialistic treats, a tax credit here, a student loan program there. Wolves see themselves as those who have not forgotten how to be human beings.

Sie sprechen von Größe. Sie glauben, dass Menschen Gemeinschaft und Stärke erleben wollen. Sie bieten ihnen Befreiung von der Bedeutungslosigkeit, Träume von Ruhm und Ehre. Mutter Russland. Make America Great Again. Ein chinesisches Jahrhundert. Ehre sei Gott.

In diesem Artikel habe ich Autoritäre als Wölfe bezeichnet. Ich meine das als Beleidigung, als Raubtiere, die die Welt zerstören. Doch Autoritäre nehmen es als Kompliment auf. Sie wissen, dass sie Wölfe sind! Aber sie glauben, die Welt brauche Wölfe, um gute und ehrliche Menschen vor den skrupellosen und hochdekorierten Menschen zu schützen, die ihre wahren Feinde sind.

Und so nährt sich der Autoritarismus selbst: Je mehr Wölfe es auf der Welt gibt, desto mehr muss jede Nation ihren eigenen finden. / Adaptiert aus „Pamphlet“, entnommen der „New York Times“

Lini një Përgjigje