Dutzende Luftangriffe erschüttern das Land. Donald Trump will offenbar einen Regimewechsel herbeiführen. Der Iran reagiert mit Angriffen in der gesamten Region. Der Nahe Osten steht in Flammen…
Am frühen Samstagmorgen stiegen schwarze Rauchwolken über Teheran auf: Israel hatte die iranische Hauptstadt zum zweiten Mal innerhalb von acht Monaten bombardiert. Kurz nach den israelischen Angriffen bestätigte auch US-Präsident Donald Trump „umfangreiche Militäroperationen“ der USA im Iran. Der große Krieg im Nahen Osten, den Beobachter seit Wochen vorhergesagt hatten, war am Wochenende ausgebrochen.
Medienberichten zufolge richteten sich die ersten Angriffe gegen ein Gebiet in Teheran, in dem sich der Präsidentenpalast und der Sitz des Nationalen Sicherheitsrats befinden. Auch aus den Städten Qom und Isfahan wurden Explosionen gemeldet. Donald Trump kündigte Pläne zur Zerstörung der iranischen Flotte und zur Zerschlagung der iranischen Raketenindustrie an. Das israelische Militär erklärte, Dutzende militärische Ziele im Iran seien bombardiert worden. Unbestätigten Medienberichten zufolge gehörten auch Präsident Masud Peshkian und der iranische Oberste Führer, Ayatollah Ali Khamenei, zu den Zielen.
Nach den Bombenangriffen drohte Teheran mit einer „verheerenden Antwort“ und feuerte kurz darauf Raketen auf Israel ab.

In Tel Aviv, einer der israelischen Städte, die von Teheran ins Visier genommen wurden, wurde Alarm geschlagen.
Explosionen über Tel Aviv – Abfangmaßnahmen laufen https://t.co/ArRa8AFTkF pic.twitter.com/oX2Ju4tywy
— RT (@RT_com) 28. Februar 2026
Doch Irans Vergeltungsmaßnahmen gehen noch weiter. Bahrain bestätigte einen Raketenangriff auf sein Territorium. Laut Videos und Medienberichten stieg Rauch in der Nähe eines US-Marinestützpunkts in dem Golfstaat auf. Katar und Jordanien gaben zudem an, mehrere iranische Raketen abgefangen zu haben, während Augenzeugen in Abu Dhabi und Kuwait von Explosionen berichteten.
Erst vor zwei Tagen hatten iranische und amerikanische Vertreter in Genf über das iranische Atomprogramm verhandelt. Am Freitag erklärte Donald Trump, er sei mit den Gesprächen „nicht zufrieden“. Medienberichten zufolge zeigten sich die amerikanischen Verhandlungsführer Steve Witkoff und Jared Kushner von Irans Angebot enttäuscht.
Der nun begonnene Krieg dreht sich jedoch um weit mehr als nur das Atomprogramm. In einer Videobotschaft wandte sich der US-Präsident direkt an das iranische Volk: „Übernehmt die Kontrolle über eure Regierung, sobald wir fertig sind.“ Die Freiheit für das iranische Volk sei zum Greifen nah, sagte Trump.
Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu deutete zudem an, dass den Anschlägen ein Regimewechsel folgen müsse: „Unsere gemeinsame Aktion wird die Voraussetzungen dafür schaffen, dass das mutige iranische Volk sein Schicksal selbst in die Hand nimmt.“
Diesmal scheint alles auf dem Spiel zu stehen: Die Islamische Republik selbst ist das Ziel.
Ob das Regime gestürzt werden kann, ist zweifelhaft. „Einen Regimewechsel allein durch Luftangriffe herbeizuführen, ist extrem schwierig“, sagt Rouzbeh Parsi in einem Interview.
Laut dem iranischen Historiker der Universität Lund müssen sich auch bewaffnete Gruppen vor Ort im Kampf gegen den Regierungsapparat zusammenschließen. „Bislang wissen wir nicht, ob solche Gruppen im Iran existieren.“
Parsi vermutet außerdem, dass gezielte Tötungen das Regime zur Kapitulation zwingen könnten. „Die Islamische Republik ist ein weitverzweigtes System, das auf Exzessen beruht. Die Tötung einer Person wird keine Panik auslösen, und Tausende werden überlaufen.“
Diese iranischen Städte wurden bisher bombardiert

Die theokratische Führung in Teheran scheint die Angriffe jedoch als existenzielle Bedrohung zu interpretieren und reagiert mit allen Mitteln. Indem der Iran nicht nur Israel, sondern auch US-Stützpunkte in verbündeten arabischen Staaten angreift, weitet er den Krieg auf den gesamten Nahen Osten aus. „Damit erhöht der Iran den Druck auf Amerikas Verbündete in der Region, die den USA signalisieren können, dass sich der Krieg nicht lohnt“, sagt Rouzbeh Parsi. „Denn diese Länder wollen Chaos vor ihrer Haustür um jeden Preis vermeiden.“
Der Iran könnte auch auf andere Weise Vergeltung üben. Beispielsweise könnte Teheran die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Handelsrouten der Welt, schließen. Auch das geschwächte Netzwerk islamistischer Milizen im Irak, Libanon und Jemen ist zum Handeln bereit. Medienberichten zufolge haben die vom Iran unterstützten Huthis im Jemen bereits beschlossen, ihre Angriffe auf Schifffahrtswege im Roten Meer wieder aufzunehmen.
Offenbar haben sich die USA und Israel bereits auf dieses Szenario vorbereitet. Am Samstag wurden Explosionen südlich der irakischen Hauptstadt Bagdad gemeldet. Das betroffene Gebiet wird seit Jahren von der Kataib Hisbollah genutzt, der mächtigsten irakischen Miliz, die mit dem Iran verbündet ist. In den letzten Tagen hat die israelische Luftwaffe zudem ihre Angriffe auf mutmaßliche Hisbollah-Stellungen im Libanon verstärkt.
Während des jüngsten zwölftägigen Krieges mit Israel kamen aus Teheran Signale, dass diese Gruppen gezügelt werden müssten, um die Folgen zu überstehen. „Diese Strategie setzt voraus, dass es nach dem Krieg noch ein Regime geben wird, mit dem Beziehungen aufgebaut werden können“, sagt Rouzbeh Parsi. „Es ist nun unklar, ob die Islamische Republik all dies überstehen wird.“ Das verheerende Feuer hat den Nahen Osten bereits erreicht. Die kommenden Tage werden zeigen, wie weit sich die Flammen ausbreiten werden. / Broschüre /
Mbaje mend këtë titull o Pamfleti! Se mos është fundi i lojës për Amerikën?? Prit se do kesh kohë të kuptosh ... Amerika është e pamposhtur vetëm në "American soil", ngado në Botë ,në çdo luftë ka nisur e para por në fund ka ikur si qen i rrahur... Ja do të shohësh.