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Rajoni dhe Bota19 Prill 2026, 15:10

Hinter dem Vorhang der Macht: Wer sind die Oligarchen, die Viktor Orbáns Regime am Leben erhalten?

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 Hinter dem Vorhang der Macht: Wer sind die Oligarchen, die Viktor Orbáns

Vom Gasinstallateur bis zum Banker, vom Schwiegersohn des Ministerpräsidenten bis zum Tech-Oligarchen: Wie das Netzwerk aufgebaut wurde, das die ungarische Wirtschaft kontrollierte…

Das von Viktor Orbán in Ungarn errichtete Regime basierte nicht allein auf Wählerstimmen und nationalistischer Rhetorik, sondern auf einer ausgeklügelten Wirtschaftsarchitektur, in der eine kleine Gruppe von Geschäftsleuten unverhältnismäßig stark von ihrer Nähe zur Macht profitierte. Dieses oligarchische Netzwerk war zur eigentlichen Säule des Systems geworden: Finanzier, Nutznießer und zugleich Garant für dessen Fortbestand.

Die wohl sinnbildlichste Figur dieses Modells bleibt Lőrinc Mészáros, der ehemalige Gasinstallateur aus Felcsút, der innerhalb eines Jahrzehnts zu einem der reichsten Männer des Landes aufstieg. Sein Aufstieg lässt sich nur durch seine persönliche Verbindung zu Orbán und seinen privilegierten Zugang zu öffentlichen Ausschreibungen, Infrastrukturprojekten und EU-Fördergeldern erklären. Er ist der sichtbarste Beweis dafür, wie politische Macht Reichtum in industriellem Ausmaß schaffen kann.

Auf einer anderen Ebene steht Sándor Csányi, der mächtigste Banker des Landes und Chef der OTP Bank. Anders als die neuen Oligarchen repräsentiert Csányi die traditionelle Finanzelite, die sich jeder Regierung anzupassen wusste und unter Orbán eine strategische Kooperation pflegte. Er ist kein Produkt des Systems, sondern Teil des Mechanismus, der es stabilisiert.

Die Rolle familiärer Bindungen in diesem System ist ebenso bedeutend. István Tiborcz, der Schwiegersohn des Premierministers, ist eine weitere Person, die von öffentlichen Projekten profitiert hat, insbesondere im Energie- und Stadtbeleuchtungssektor. Sein Fall hat auch die Aufmerksamkeit der EU-Institutionen auf sich gezogen und ist zu einem Symbol für Interessenkonflikte und die Nutzung europäischer Gelder für private Zwecke geworden.

Orbáns oligarchisches Modell beschränkte sich jedoch nicht auf das Bau- und Finanzwesen. Es dehnte sich auf strategische Zukunftssektoren aus. Hier kommt Gellért Jászai ins Spiel, der die „neue Phase“ dieses Systems verkörperte. Als Chef der 4iG-Gruppe baute Jászai ein Imperium im Telekommunikations- und Technologiesektor auf und machte das Unternehmen zu einem Schlüsselinstrument der ungarischen Wirtschaftsexpansion in der Region, einschließlich des Balkans.

Anders als Mészáros, der für Wohlstand durch konkrete Projekte und öffentliche Aufträge steht, agiert Jászai in einem weitaus sensibleren Bereich: der Kontrolle von Netzwerken, Daten und digitaler Infrastruktur. Dies machte ihn zu einem strategischen Gewinn für die Regierung, denn Einfluss bemisst sich im modernen Zeitalter nicht allein an materiellem Besitz, sondern an der Kontrolle über Information und Kommunikation.

Hinter den Kulissen sicherten sich Persönlichkeiten wie Árpád Habony und Antal Rogán die Kontrolle über die öffentliche Meinung und verknüpften wirtschaftliche Interessen mit der Propagandamaschinerie. Dieses Dreigestirn aus Wirtschaft, Politik und Medien schuf ein geschlossenes System, in dem echter Wettbewerb minimal war und Loyalität zur Macht finanziell belohnt wurde.

Im Wesentlichen waren Orbáns Oligarchen nicht einfach nur Nutznießer des Systems, sondern dessen unsichtbare Architekten. Sie finanzierten, kontrollierten und exportierten das ungarische Modell über die Grenzen hinweg und formten es zu einer neuen Form des politischen Kapitalismus. / Broschüre

pas perdes së pushtetit viktor orban

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