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Rajoni dhe Bota12 Qershor 2026, 22:04

Repressionsnetzwerk in Europa / Putin, Iran und Erdoğan verfolgen Gegner überall

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Repressionsnetzwerk in Europa / Putin, Iran und Erdoğan verfolgen Gegner
Putin und Erdogan

Laut dem Europäischen Parlament wenden Russland, Iran, Belarus und China verschiedene Methoden an, um auch außerhalb ihrer Grenzen Druck auf Dissidenten und Aktivisten auszuüben, was Besorgnis über die Sicherheit und Souveränität europäischer Länder aufkommen lässt.

Autoritäre Regime beschränken die Verfolgung politischer Gegner nicht länger auf ihr eigenes Territorium. Laut der deutschen Grünen-Europaabgeordneten Hannah Neumann üben Länder wie Russland, Iran, Belarus und andere zunehmend Druck auf Dissidenten und Aktivisten in der Europäischen Union aus.

Neumann erklärte gegenüber Journalisten in Straßburg, dass diese Praktiken in Deutschland, Frankreich und den meisten EU-Ländern verbreitet seien. Sie betonte, dass autoritäre Regime verschiedene Mittel einsetzen, um ihre politischen Gegner auch über nationale Grenzen hinaus einzuschüchtern oder zu behindern.

Einer der weniger bekannten Mechanismen, so Neumann, sei das Bankensystem. Staaten könnten Personen in internationalen Finanzdatenbanken als „Terroristen“ einstufen, was zu Einschränkungen oder zur Sperrung von Bankkonten führen könne. Betroffene hätten derzeit kaum Möglichkeiten, eine solche Einstufung anzufechten, erklärte Neumann.

Sie erwähnte auch andere Formen des Drucks, die oft unterhalb der Schwelle zur Strafverfolgung bleiben, wie etwa bedrohliche Nachrichten an Familienmitglieder oder das Eindringen in Häuser ohne tatsächliches Eindringen, mit dem Ziel, die Opfer einzuschüchtern.

Laut der Europaabgeordneten können Verwaltungsverfahren in europäischen Ländern selbst in manchen Fällen Raum für Einflussnahme durch autoritäre Regime schaffen. Sie nannte Fälle, in denen Dolmetscher oder Dienstleister, die im Verdacht standen, Verbindungen zu repressiven Regierungen zu unterhalten, in Asylverfahren eingesetzt wurden.

Neumann sagte außerdem, dass einige Staaten mit kriminellen Organisationen zusammenarbeiten und verschiedene Schwächen der europäischen Systeme ausnutzen, um ihre Aktivitäten im Ausland auszudehnen.

Dieses Phänomen wird als „transnationale Repression“ bezeichnet. Dieser Begriff beschreibt das Vorgehen von Staaten, politische Gegner im Ausland zu überwachen, zu bedrohen oder zu bestrafen. Das Europäische Parlament verabschiedete im vergangenen Jahr eine Entschließung zum Schutz von Menschenrechtsverteidigern vor diesen Praktiken.

Nächste Woche wird das Europäische Parlament voraussichtlich über einen neuen Bericht zu diesem Thema abstimmen. Neumann, der Berichterstatter des Dokuments, erklärte, die Initiative genieße breite politische Unterstützung, von konservativen Gruppen bis hin zu Teilen der europäischen Linken.

Der Bericht fordert eine gemeinsame europäische Definition von transnationaler Repression, eine bessere Datenerhebung und einen besseren Erfahrungsaustausch zwischen den Mitgliedstaaten, um Muster und Schutzmaßnahmen zu identifizieren.

Zu den konkreten Vorschlägen gehört die Schaffung von Beschwerdemechanismen für Personen, die aufgrund von Informationen autoritärer Regime in Finanzdatenbanken als „Terroristen“ geführt werden. Der Bericht schlägt außerdem vor, den Zugang zu offiziellen Dokumenten zu erleichtern, ohne dass Bürger auf Botschaften in ihren Herkunftsländern angewiesen sind.

Das offizielle Dokument nennt China, Russland, Iran und Belarus als Quellen transnationaler Repression. Neumann erklärte jedoch, dass andere in Freedom-House-Berichten erwähnte Länder, darunter die Türkei und Ägypten, diplomatischen Druck ausgeübt hätten, um nicht in den Bericht aufgenommen zu werden.

Laut der Europaabgeordneten sollte die Europäische Union diesen Praktiken entschiedener entgegentreten. Sie argumentiert, dass es sich dabei nicht nur um Menschenrechtsverletzungen, sondern auch um Fragen der Sicherheit und Souveränität handle und fordert, dass demokratische Staaten einen wirksamen Schutz für Menschen gewährleisten, die auf ihrem Territorium Zuflucht und Sicherheit suchen. /Adaptiert von Fr.de/

 

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