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Rajoni dhe Bota21 Prill 2026, 09:18

Russland fordert die NATO heraus: Szenario für eine Überraschungsinvasion im Baltikum

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Russland fordert die NATO heraus: Szenario für eine
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Schwedens oberster Befehlshaber warnt, Moskau könnte eine Insel besetzen, um die Reaktionsfähigkeit des Bündnisses zu testen...

Sollte Moskau die NATO auf die Probe stellen, würde es dies höchstwahrscheinlich aus der Perspektive der Streitkräfte im Ostseeraum tun. Aus diesem Grund ist die Sorge vor einer Eskalation groß. Bislang lag der Fokus auf den baltischen Staaten, doch nun rücken die Tausenden von Ostseeinseln in den Mittelpunkt.

Der Kreml könnte bereits morgen einen kleinen Marineangriff starten, um die Spaltung innerhalb des Bündnisses offenzulegen, da US-Präsident Donald Trump droht, die europäischen Partner im Stich zu lassen, sagte der Oberbefehlshaber der schwedischen Streitkräfte, Michael Claesson, kürzlich der Londoner Zeitung „The Times“. Schweden bereitet sich auf die Möglichkeit vor, dass Russland die NATO jederzeit durch die Invasion einer Insel in der Ostsee testen könnte.

Mit dem Beitritt Finnlands und Schwedens ist die Ostsee keineswegs zu einem „NATO-Meer“ geworden. Obwohl das Bündnis geografisch dominiert, verteidigt Russland seinen Anspruch auf freien Zugang vehement. Es hat kürzlich mehr Militärpersonal auf sogenannten „Schattentankern“ stationiert, um es vor Eingriffen westlicher Anrainerstaaten zu schützen. Es wird seit Langem vermutet, dass Russland nach dem Ende des Ukraine-Konflikts seine Truppen neu formieren und seine Positionen in Nordosteuropa verstärken könnte, möglicherweise mit dem Ziel, die NATO zu testen, schreibt die FAZ.

Bislang ging man davon aus, dass ein solches Szenario in den baltischen Staaten eintreten könnte, da diese nicht über ausreichende strategische Tiefe verfügen, um sich effektiv zu verteidigen. Im Falle der Aktivierung von Artikel 5 des NATO-Vertrags würden die Verbündeten Truppen und Ausrüstung durch Schweden und die Ostsee entsenden. Daher wäre ein freier Zugang zu diesem Gebiet von entscheidender Bedeutung. Um dies zu verhindern, könnte Russland versuchen, Truppen an strategischen Punkten zu stationieren, beispielsweise durch die Besetzung großer Inseln wie Gotland oder Bornholm. Mögliche Szenarien umfassen amphibische oder luftgestützte Operationen bei Nacht oder auch den Einsatz von getarnten „Grünen Männern“ auf Yachten, einer als beschädigt dargestellten Fähre und ähnlichen Täuschungsmanövern.

Während des Kalten Krieges war Gotland und Bornholm militärisch stark besetzt, doch diese Präsenz wurde in den 1990er Jahren deutlich reduziert. Seit 2022 hat sich die Lage geändert: Truppen wurden auf diese Inseln verlegt und die Verteidigungsstellungen verstärkt. Eine schnelle Invasion über Nacht gilt nun als schwierig. Claesson richtet sein Augenmerk auf die Tausenden anderer Inseln, die oft schwer auf dem Landweg zu erreichen sind. Seiner Ansicht nach könnte Russland sein Ziel, die NATO herauszufordern, erreichen, indem es sich auf nahezu jeder Insel etabliert. Ein Angriff muss nicht groß angelegt sein; es genügt, ein Signal zu senden und eine politische Reaktion abzuwarten. In der Ostsee gibt es rund 400.000 Inseln, die Wahl für Russland ist also lediglich eine Frage der Selektion.

Der estnische Experte Erkki Koort, Leiter des Instituts für Innere Sicherheit an der Estnischen Akademie für Sicherheitswissenschaften, warnte sogar vor einem Szenario, in dem Russland beispielsweise mit etwa hundert russischen Soldaten die deutsche Insel Rügen angreifen könnte. Professor Kjell Engelbrekt von der Schwedischen Verteidigungsuniversität hält dieses Szenario jedoch für unwahrscheinlich. Seiner Ansicht nach würde eine solche Aktion eine schnelle Reaktion gemäß Artikel 5 auslösen und wäre gefährlich für Russland, während Rügen sehr nah am Festland liegt und leicht zu verteidigen ist.

Engelbrekt hält Claessons Szenario für plausibler: die Besetzung einer der Tausenden kleinen Inseln in der Ostsee durch Truppen, die zunächst nicht eindeutig als russisch identifiziert werden können, um die Reaktion der NATO abzuwarten. Schweden wird voraussichtlich auf politischer Ebene entschieden reagieren, während die militärische Antwort in Abstimmung mit den Verbündeten festgelegt wird.

Schweden hat seine Verteidigungsausgaben deutlich erhöht. Allein seit November wurden rund 50 Milliarden Kronen in die Luftverteidigung investiert – eine Summe, die dem gesamten Verteidigungshaushalt von 2018 entspricht. Seit 2020 haben sich die Ausgaben auf etwa 2,8 Prozent des BIP verdoppelt. Dennoch ist das Militär nach wie vor relativ klein, und das Land ist auf die Unterstützung seiner Verbündeten angewiesen, weshalb Schweden 2024 der NATO beitreten wird.

Auch in Stockholm bestehen Zweifel an der Unterstützung der USA. Schweden erarbeitet, wie andere nordische Länder auch, Notfallpläne, um die NATO-Strukturen im Falle eines US-Austritts aus dem Bündnis aufrechtzuerhalten. Als einer der Auslöser für diese Vorbereitungen gilt die Grönlandkrise.

Sollte die NATO in einer Konfliktsituation nicht schnell reagieren, schlägt Engelbrekt die Gemeinsame Expeditionsstreitmacht (JEF) als alternativen Mechanismus vor. Diese militärische Kooperation unter Führung Großbritanniens und mit Beteiligung der nordischen und baltischen Staaten sowie der Niederlande hat aufgrund der jüngsten politischen Entwicklungen an Bedeutung gewonnen. Laut Engelbrekt würden die europäischen Verbündeten unabhängig von der Aktivierung von Artikel 5 solidarisch mit Schweden handeln. /Bearbeitete Broschüre /

 

rusia nato baltik

1 Komente

  1. T
    Ton

    Lerini keto budalleqe....Rusia nuk ka ushtare as per te mbajtur frontin ne Ukraine...boll i tmerruat njerezit...me kovid, luftera e Hormuz...

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