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Editorial25 Mars 2026, 16:02

Ist ein Abkommen zwischen den USA und dem Iran möglich?

Shkruar nga Pamfleti
Ist ein Abkommen zwischen den USA und dem Iran möglich?
Illustratives Foto

Inmitten von Krieg, Druck und unsicherer Diplomatie bleibt ein brüchiger Frieden in weiter Ferne.

Vordergründig scheint ein Abkommen zwischen den USA und dem Iran greifbarer denn je. Ein von der Trump-Administration ausgearbeiteter und über Pakistan übermittelter 15-Punkte-Plan deutet darauf hin, dass die Diplomatie in diesem Konflikt nicht gänzlich zum Erliegen gekommen ist. Doch hinter dieser Fassade präsentiert sich die Realität deutlich härter und widersprüchlicher.

Die Tatsache, dass der Krieg ausbrach, während die Verhandlungen noch liefen, verdeutlicht die Grenzen des Vertrauens zwischen den Parteien. Über 1.500 Tote allein im Iran und Tausende Verletzte sind nicht bloß Statistiken; sie belegen einen Konflikt, der den psychologischen Punkt ohne Wiederkehr überschritten hat. Unter diesen Umständen kann jeder Friedensversuch nicht von neutralem Boden ausgehen, sondern von einem Feld voller Verluste, Zweifel und ungelöster Konflikte.

Der amerikanische Plan ist jedoch ambitioniert und im Kern einseitig. Er fordert nicht nur die Beendigung des iranischen Atomprogramms, sondern auch die Begrenzung der militärischen Kapazitäten und des regionalen Einflusses Teherans. Im Gegenzug werden Sanktionserleichterungen und Wirtschaftshilfe angeboten. Diese Formel ist nicht neu: Es ist der Versuch, strategische Sicherheit gegen wirtschaftliche Erleichterungen einzutauschen. Doch genau hier liegt das Problem: Für den Iran berühren diese Forderungen den Kern seiner Souveränität.

Andererseits sind die iranischen Forderungen ebenso gewichtig. Teheran verlangt die Anerkennung seiner Rechte, Entschädigung für Kriegsschäden und internationale Garantien gegen künftige Angriffe. Konkret fordert es ein Ende des militärischen und wirtschaftlichen Drucks, dem es seit Jahrzehnten ausgesetzt ist. Diese beiden Ansätze unterscheiden sich nicht nur, sie sind in ihrer jetzigen Form grundlegend unvereinbar.

Der Krieg hat sich inzwischen über seine traditionellen Grenzen hinaus ausgeweitet. Die Schließung der Straße von Hormus und die starken Schwankungen auf den globalen Energiemärkten haben den Konflikt zu einer internationalen Krise verschärft. Jeder Tag ohne Einigung erhöht die Kosten nicht nur für die Region, sondern für die gesamte Weltwirtschaft.

Es besteht jedoch ein deutlicher Widerspruch: Während die Rhetorik weiterhin scharf ist und die öffentlichen Dementis anhalten, reißen die indirekten Kommunikationssignale nicht ab. Vermittlerkanäle wie Pakistan, die Türkei oder Ägypten zeigen, dass niemand die Möglichkeit eines Dialogs gänzlich ausschließt. Selbst die Reaktion der Finanzmärkte auf die Nachricht eines Waffenstillstandsplans lässt die Hoffnung auf eine Lösung erkennen, wenn auch nur als zaghafte Hoffnung.

Die entscheidende Frage ist nicht, ob die Parteien sich an den Verhandlungstisch setzen können. Die Geschichte hat gezeigt, dass dies immer möglich ist. Die eigentliche Frage ist, ob sie bereit sind, substanzielle Zugeständnisse zu machen. Bislang hat keine der beiden Seiten ein klares Signal in diese Richtung gesendet.

In diesem Sinne ist ein Abkommen zwischen den USA und dem Iran nicht unmöglich. Es scheint aber auch nicht unmittelbar bevorzustehen. Es bedarf mehr als Pläne und Erklärungen, es bedarf eines echten strategischen Umdenkens. Und in einem Krieg, in dem beide Seiten noch immer glauben, etwas gewinnen zu können, bleibt Frieden vorerst die zweite Option. / Broschüre

shba iran

2 Komente

  1. F
    Feti Dema

    Një marrëveshje SHBA - Iran është e mundshme. Një mosmarrëveshje SHBA- Iran është e pamundur. Nuk ka fitues. Humbësi i madh është Netanjahu dhe lobi Izraelit në SHBA. Tramp dhe MAGA e Tij, fiton në finish.

    1. T
      Tony.

      Kjo puna e komisarit ishte loje. Vertet Izraeli eshte pipilush shtet por parane e pordehn e ka te madhe e Ameriken kurre nuk mund ta terheqe pas hunde. Amerika me duket se po e perdor Izraelin si gur shahu qe sido qe te vije puna zullumqari do mbetet Izraeli. Kush veb bast?

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