TAGS-AT E JAVËS

Editorial 2 Maj 2026, 10:45

Zwei Monate seit dem großen Iran-Kriegslügen-Schwindel

Shkruar nga Gjergj Zefi
Zwei Monate seit dem großen Iran-Kriegslügen-Schwindel
2. März in Teheran, Iran. (Majid Saeedi/Getty Images). /

Das Versprechen eines schnellen Sieges kollidierte mit der Realität eines langwierigen Konflikts ohne Gewinner und mit zunehmenden globalen Folgen...

Vor zwei Monaten, in einer Atmosphäre triumphalistischer Rhetorik und der Hoffnung auf einen schnellen Sieg, formulierte ich eine These, die damals kontraintuitiv erschien: die Idee, dass eine Konfrontation mit dem Iran weder kurz noch sauber sein könne und im klassischen Sinne des Wortes noch weniger zu gewinnen sei.

Die heutigen Entwicklungen vor Ort und die Analysen internationaler Medien bestätigen Punkt für Punkt das, was damals als düstere Warnung galt.

Die Realität hat die Erzählung vom „chirurgischen Schlag“ widerlegt. Ein Staat wie Iran mit seiner komplexen Machtstruktur und seinen gefestigten Widerstandsmechanismen ist nicht das Ziel einer schnellen Militäroperation, die zur politischen Kapitulation führt.

Im Gegenteil, jeglicher äußerer Druck führt tendenziell zu einer Verfestigung der inneren Strukturen und einer Stärkung des Zusammenhalts um die herrschenden Eliten. Genau das geschieht derzeit: kein Regime im Niedergang, sondern ein System, das sich anpasst und Widerstand leistet.

Andererseits erweisen sich die strategischen Kalkulationen der Vereinigten Staaten als komplexer als ursprünglich angenommen. Die erklärten Ziele bleiben in konkreten Ergebnissen unerreicht, während die politischen und wirtschaftlichen Kosten stetig steigen.

Der Krieg hat keinen entscheidenden Moment hervorgebracht; er ist zu einem zermürbenden Prozess geworden, in dem die Zeit den Erwartungen eines schnellen Sieges entgegenwirkt. Dies ist das klassische Paradoxon moderner Interventionen: Militärische Überlegenheit führt nicht automatisch zu einem strategischen Vorteil.

Die Auswirkungen auf das internationale System waren unterdessen unmittelbar spürbar. Die Straße von Hormus, eine lebenswichtige Ader des globalen Energieflusses, hat sich zu einem Brennpunkt entwickelt, der über die Grenzen des Konflikts hinausreicht.

Die Energiepreise, die Marktunsicherheit und die Zersplitterung der westlichen Positionen belegen, dass es sich hier nicht um einen regionalen Krieg, sondern um eine Krise mit globalen Auswirkungen handelt. Europa erscheint gespalten, während andere Akteure das entstandene Machtvakuum ausnutzen.

In diesem Kontext erweist sich die Idee eines Regimewechsels erneut als theoretisches Konstrukt und nicht als realisierbares Ziel. Die Geschichte früherer Interventionen hat gezeigt, dass der Sturz einer politischen Struktur im Nahen Osten nicht zwangsläufig Stabilität schafft; oft bewirkt er das Gegenteil. Das Fehlen einer klaren Ausstiegsstrategie macht diesen Konflikt heute nicht nur schwer zu gewinnen, sondern auch gefährlich zu beenden.

Im Grunde erleben wir einen Konflikt zwischen Wahrnehmung und Realität. Die Vorstellung eines kontrollierbaren, begrenzten und gewinnbaren Krieges wird rasch von der Realität einer langwierigen, kostspieligen Auseinandersetzung ohne klaren Sieger abgelöst. Und genau darin liegt der Kern des ursprünglichen Fehlers: die Unterschätzung des Gegners und die Überschätzung der Mittel seiner Streitkräfte.

Die wirtschaftlichen Folgen und der politische Druck sind unmittelbar, während die Notwendigkeit diplomatischer Positionierung in einem zunehmend instabilen internationalen Umfeld immer komplexer wird. Letztlich beweist dieser Konflikt eine alte geopolitische Wahrheit: Die gefährlichsten Kriege sind nicht jene, die plötzlich ausbrechen, sondern jene, die in dem Irrglauben begonnen werden, sie würden schnell enden. / Broschüre

mashtrimi i madh lufta me iranin

9 Komente

  1. Z
    Zani Burimi

    Lufterat tashme nuk mbarojne shpejt, por mund te zgjasin me vite te tera, sic ka ndodhur ne Kore, ne Vietnam, ne Afganistan etj. Ky Trump-i a thua se nuk i ka pare vete keto luftera. Qenka nje byk qe do te tregohet si perandor.

    1. T
      Thana

      Pavarësisht nga zgjatja dhe rritja e cmimit të energjisë, etj, nga kjo luftë Irani do të ndryshojë. Ai nuk do të jetë më një fuqi që synon të zhdukë Izraelin si shtet dhe as të nxisë e të drejtojë terrorizmin. Lufta do të përfundojë me forcimin e botës së lirë demokratike dhe dobësimin e pushteteve diktatoriale autokratike.

      1. L
        Laeo

        Ça thua mo me këto parrulla

        1. D
          Dulla

          Po ne "c'na duhet izraeli?

          1. T
            Toni

            Cfar përralla po shkruan ? Qenke ndikuar nga mashtrimi i i mediave

            1. T
              Tetovar

              Gabim e ke. Irani do dale me i forte se kurre, do behet fuqi regjionale e pakontestuar. Shtetet fqinje sdo jene kurre me si kane qene. Sa per terorizmin Israeli eshte shteti me terorist dhe gjenocidal ne bote.

            2. A
              A

              Rroftë PPSH, rroftë Shoku Enver, rroftë kllasa punëtore. Ps. Ç'mund të presësh nga dikush qe quhet Thanë

              1. A
                A

                Se harrova, rroftë Netanjahu dhe Zionizmi

                1. l
                  leli

                  po.pse nuk thoni se kjo.jet nuk esht.me e mir se kohet.kan ndryshuar..jo kohet jam njelloj jan njerezit.qe.ndryshojn

                  Lini një Përgjigje

                  Editorial