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Editorial21 Maj 2026, 15:29

Nikos Dendias, auf „Mission“ in Tirana!

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Nikos Dendias, auf „Mission“ in Tirana!
Rama-Dendias

Das Abkommen über die Seegrenze steht kurz vor dem Abschluss, der griechische Verteidigungsminister besucht Tirana...

Der griechische Verteidigungsminister Nikos Dendias wird am Montag einen offiziellen Besuch in Tirana abstatten, und zwar zu einem Zeitpunkt, an dem Athen seine Bemühungen offenbar verstärkt, eines der heikelsten Themen zwischen den beiden Ländern wieder auf die Tagesordnung zu setzen: die Abgrenzung der Seegebiete und des Festlandsockels zwischen Albanien und Griechenland.

Laut der griechischen Zeitung „ Ta Nea “ wird Dendias den albanischen Verteidigungsminister Ermal Onuzi sowie Premierminister Edi Rama treffen. Im Mittelpunkt des Besuchs stehen nicht nur Sicherheits- und Verteidigungsfragen, sondern vor allem die Wiederaufnahme des Prozesses zur Unterzeichnung des Kompromisses über die Überweisung der Seerechtsfrage an den Internationalen Gerichtshof in Den Haag.

Der Besuch wird in Athen als Versuch gewertet, die politische Vereinbarung von 2020 wieder aufzunehmen, in der sich beide Seiten grundsätzlich darauf geeinigt hatten, den Seegrenzstreit auf internationalem Rechtsweg beizulegen. Doch vier Jahre später ist der Prozess weiterhin eingefroren und ohne konkreten Zeitplan.

Griechische Medien berichten, dass Athen und Tirana versuchen, das derzeit positive Klima in den bilateralen Beziehungen auszunutzen, insbesondere nach dem jüngsten Besuch von Edi Rama in Griechenland und der Rolle, die Athen im europäischen Integrationsprozess des Westbalkans einnehmen möchte.

Hinter der diplomatischen Rhetorik bleibt die maritime Frage jedoch ein kompliziertes und politisch heikles Thema für Albanien.

Das 2009 von der Regierung Berisha unterzeichnete Abkommen wurde vom Verfassungsgericht aufgehoben, da es Verfahrensverstöße und Mängel beim Schutz der albanischen Staatsinteressen feststellte. Diese Entscheidung gilt bis heute als wichtigster Bezugspunkt in der Debatte um die Seegrenzen und mahnt, dass jede neue Regelung einer strengen politischen und rechtlichen Prüfung unterzogen wird.

Aus diesem Grund hat die Regierung Rama den Weg über den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag bevorzugt und direkte Verhandlungen über ein neues politisches Abkommen vermieden. Doch auch dieser Weg gilt als riskant.

In ihrer Analyse räumt „Ta Nea“ ein, dass die albanische Seite zögert, vor allem aufgrund fehlender umfassender technischer Unterstützung für ein so komplexes internationales Rechtsverfahren. Griechischen Medien zufolge ist es nicht ausgeschlossen, dass Albanien im Rahmen seiner Unterstützung der europäischen Integration auch von Griechenland selbst technische Hilfe erhält.

Die Experten selbst, und auch gestern noch Artur Meçollari, erklärten, Albanien riskiere, in Den Haag viel Territorium zu verlieren. Rama scheint jedoch bereit zu sein, das Abkommen abzuschließen und sich die Unterstützung Griechenlands für die Integration zu sichern. Der B-Block fordert mit allen Mitteln den Abschluss der Integrationskapitel im Jahr 2027, um dies bei den nächsten Wahlen als Trumpf auszuspielen. Und es scheint, als würde man nach Jahren der Ruhe nun wieder über die Seegrenze verhandeln. / Broschüre

rama dendias deti

2 Komente

  1. J
    Jeta

    Nuk e bën kete Ramuti thjesht per karrige. E bene sepse karrigen ja garantojnë padronet e tij sllavomongol. Ky vetem duhet te permbush orekset e tyre. Po shqiptaret? Ah, po ky Ramuti nuk jmka asnje obligim ndaj shqiptarve. Sepse ky shqiptar nuk eshte.

    1. T
      Tony

      Shih, shih, kodoshi eshte veshur me ngjyrat e flamurit grek. Kujt i puth doren, kujt i ben lepe, lepi bythen e Vucicit, Trapit, Erdoganit, Melonit, si e si te mbijetoje e te mbaje pushtetin pa lere c'i qi nenen Shqiperise. Pse kemi lindur kaq pa fat ne te mjeret Shqiptare. Bejuni ADN se nuk jane Shqiptare keta politiqent ne maje te shtetit.

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