
Eine investigative Dokumentation beleuchtet eine der am wenigsten beachteten Verbindungen zum organisierten Verbrechen in Albanien: die Beziehung zwischen Gjergj Luca und Pëllumb Gjoka.
Anhand exklusiver, erstmals veröffentlichter Dokumente enthüllt „Black Docks“, wie diese beiden Personen einen ausgeklügelten Geldwäschemechanismus aufbauten und dabei Schlupflöcher im albanischen Notar- und Bankensystem ausnutzten.
Alles begann am 11. April 2011 mit der Unterzeichnung einer Urkunde im Notariat von Tamara Malaj in Tirana. Darin wurde eine Schuld von 872.420 US-Dollar der „Rozafa“-Unternehmen gegenüber Pëllumb Gjoka bescheinigt. Die im Rahmen der Dokumentation aufgedeckten Bankunterlagen belegen jedoch das Gegenteil: Die Unternehmen waren hoch verschuldet und konnten sich eine solche Summe gar nicht leisten.
Zwei Jahre später „kauft“ derselbe Pëllumb Gjoka vier Immobilien in Tirana, doch das Geld aus dem Verkauf fließt nicht an den Verkäufer. Es geht direkt an die Bank, um die Kredite von Gjergj Lucas Firmen zu tilgen. Ein geschlossener Kreislauf, in dem Geld auf dem Papier gewaschen wird, ohne dass ein einziger Cent fließt.
Eine weitere Transaktion offenbart ein Grundstück in Gocaj, Lezha, das Pëllumb Gjoka für 20.000 Euro erwarb und nur 14 Monate später für 700.000 Euro an Gjergj Lucas Unternehmen weiterverkaufte. Eine unvertretbare Wertsteigerung, die laut Experten ein klassisches Geldwäschemodell darstellt.

Doch Gjoka war nicht nur Geschäftsmann. Im September 2022 stellte das Justizministerium Montenegros einen Antrag auf Überstellung des Strafverfahrens gegen Pëllumb Gjoka an Albanien. Ihm wird die Herstellung und der Verkauf von Drogen vorgeworfen.
Derselbe Mann, der die Schulden von Gjergj Luca „liquidiert“ hatte.
In keinem dieser notariellen Dokumente taucht Gjergj Lucas Name auf. Er unterzeichnet keine Dokumente. Doch jedes Eigentum, jede Schuld, jede Transaktion führt zu ihm. Über seine Mutter, die als Vertreterin der Unternehmen unterzeichnete, und über Pëllumb Gjoka, der als sein verlängerter Arm fungierte.
„Black Docks“ macht diese Dokumente erstmals öffentlich und analysiert sie detailliert.
Bravo Pamfleti!
BRAVO PAMFLET!!!!!! BASHKEPUNIMIJUAJ ME DREJTESINE PER RREZIMIN E KWETYRE HORRAVE KA MBESHTETJEN TONE TE PALEKUNDUR! E KE SHKATERRUAR GJERGJ LUCE!!