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Dosja e zezë19 Janar 2026, 12:31

BKH enthüllt Skandal kriminellen Ausmaßes: 3,4 Tonnen illegaler Sprengstoff in Salillaris Firma

Shkruar nga Pamfleti
BKH enthüllt Skandal kriminellen Ausmaßes: 3,4 Tonnen illegaler
Taubennest /

Nach den Beschlagnahmungen bei BKH untersucht SPAK den Verdacht, dass Pëllumb Salillari illegal Sprengstoffe, Zünder und Zündschnüre eingeführt, verwendet und vertrieben hat – ohne jegliche Genehmigung – und zwar in einem Netzwerk, das von öffentlichen Ausschreibungen bis hin zu Verbindungen zur organisierten Kriminalität reicht…

Vor einer Woche durchsuchten Agenten der BKH die Firma von Pëllumb Salillari im Rahmen der Umsetzung einer SPAK-Entscheidung. Ihm wird vorgeworfen, in Wirtschaftskriminalität im Zusammenhang mit Ausschreibungen, Baugenehmigungen, Bestechung, Steuerhinterziehung, Geldtransfers und Geldwäsche verwickelt zu sein.

Nach vorliegenden Informationen beschlagnahmte die BKH 18 Telefone und Computer sowie zahlreiche Akten mit Dokumenten des Unternehmens. Grundlage dafür waren drei Strafanzeigen gegen Pëllumb Salillari, nachdem sein Name in mehreren abgehörten Telefongesprächen aufgetaucht war und er in Angelegenheiten und Verbindungen zu Kriminellen verwickelt war.

Bei der ersten Durchsicht mehrerer Dokumente und Nachrichten wurde neben der Verwicklung in Korruptionsfälle mit führenden Vertretern der Zentral- und Lokalregierung auch der illegale Kauf, die Verwendung und der Vertrieb von hochexplosiven Substanzen und Materialien aufgedeckt.

BKH-Agenten haben eher zufällig festgestellt, dass Pëllumb Salillari 1,8 Tonnen Sprengstoff, 10.000 Elektrozündkapseln und Tausende von Laufmetern Zündschnur ohne gültige Dokumente in sein Unternehmen eingeführt und deren Verbrauch mit gefälschten Papieren verbucht hat.

Jedes Straßen-, Hochbau- oder Steinbruchbauunternehmen hat das Recht, mit Sprengstoffen und Baumaterialien für Tiefbauarbeiten beliefert zu werden, jedoch nur im Rahmen der Bestimmungen des Sprengstoffgesetzes.

Inzwischen wurden Daten über die Firma "Salillari Sh.pk" gefunden, die 1,8 Tonnen Sprengstoff, 10.000 Elektrozündkapseln und Zündschnüre illegal beschafften, ohne Dokumente über die Herkunft ihrer Einfuhr oder ihres Kaufs und ohne Prüfung und Genehmigung durch das Verteidigungsministerium, die Polizei und die staatliche technische Inspektion.

Nachdem diese illegalen Sprengstoffe und Materialien der Firma "Salillari Sh.pk" nur in Briefen und bei einigen abgehörten Gesprächen gefunden wurden, hat BKH Ermittlungen eingeleitet, um zu überprüfen, ob sie physisch in Lagerhäusern vorhanden sind, ob sie verwendet wurden und in welchen Betrieben, oder ob sie an unbefugte Personen und Organisationen, einschließlich Personen mit Verbindungen zum Verbrechen, weitergegeben wurden.

Pëllumb Salillaris Sprengstoff ohne gültige Papiere wurde in den Akten der Firmen „Salillari“ und „Bervi Construction“ gefunden, allerdings fehlten für die verwendete Menge Lagerkarten und Einsatzbefehle des Administrators, des Lagerverwalters, des technischen Leiters und des Feuerwehrmanns.

Der Skandal wird noch dadurch verschärft, dass Pëllumb Salillari insgesamt 3,4 Tonnen Sprengstoff, Elektrozündkapseln und Zünder ohne Endverbraucherzertifikat lagert, welches eigentlich der Firma „Salillari Sh.pk“ zusteht und von den zuständigen Sicherheitsbehörden ausgestellt werden sollte.

Welche Vorgeschichte Pëllumb Salillari im illegalen Beschaffen und Verwenden von Sprengstoffen und Materialien hat, werden die Ermittlungen der BKH und SPAK aufdecken. Es handelt sich dabei jedoch nicht um den ersten Fall, der über diese Materialien und sogar illegale Waffen berichtet wurde.

Im Rahmen der Ermittlungen erinnern wir an die Anzeige vom 20. Februar 2025 von „Pamphlet“, die sich auf Daten aus SHISH-Berichten stützt, wonach Pëllumb Salillari im Namen seiner Firma „Bervi Construction“ ohne Genehmigung Waffen, Munition und Sprengstoffe nach Albanien eingeführt hat.

Am 26. April 2022, nachdem SHISH diese Mafia-Aktivitäten gemeldet hatte, erweiterte Pëllumb Salillari die Aktivitäten des Unternehmens um die Produktion, Lagerung, Demontage, Reparatur, den Transport sowie den nationalen und internationalen Handel mit Waffen, Munition und militärischen Materialien und Gütern.

Tatsächlich besitzt die Firma "Bervi Construction" keine Genehmigung von der Polizei und dem Verteidigungsministerium, aber die vorläufigen Erkenntnisse der BKH belegen, dass sie weiterhin diese Materialien importiert, d. h. schmuggelt.

Bezüglich der von Pëllumb Salillari illegal eingeführten Sprengstoffe und Materialien untersucht SPAK auch Hinweise darauf, dass diese an Anhänger und kriminelle Gruppen weitergegeben wurden. / Broschüre

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