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Editorial16 Shtator 2025, 16:25

Die Stille, die tötet

Shkruar nga Diplomatico | Pamfleti.net
Die Stille, die tötet
Heute in Gaza /

Am Ende des Tages bleiben nur die Mütter übrig, die nach den Leichen suchen …

 Im Gazastreifen werden heute nicht Militante oder Soldaten getötet, sondern Kinder, Frauen und Alte. In den Straßen einer Stadt, die einst kaum atmete, liegen nun schwarzer Rauch und Trümmer anstelle von Leben. Israelische Luftangriffe, unerbittlich und herzlos, verwandeln die Stadt in einen Friedhof.

Allein heute 78 Tote. Das sind keine Statistiken, das sind verbotene Geschichten. Kinder, die keine Angst haben konnten, weil sie getötet wurden, bevor sie Angst hatten. Frauen, die mit vollen Bäuchen und Babys im Arm davonliefen und nichts retten konnten.

Heute begannen die Medien im Nahen Osten mit dem verfallenen Porträt einer Mutter. Auf ihren Wangen sind mehr Staubspuren als Tränen zu sehen. Da sie keine Zeit mehr zum Weinen hat, muss sie graben, um zu sehen, ob sie ein Körperteil oder Atem findet.

Während die Welt beschäftigt ist. Mit der üblichen diplomatischen Sprache, mit „tiefer Besorgnis“, mit „Ermahnungen zur Zurückhaltung“. Aber mehr nicht. Denn in dieser „normalen“ Welt müssen Opfer klassifiziert werden, und der Tod zählt nach Koordinaten.

Im Gazastreifen wird heute die Menschheit getötet. Und Schweigen ist mitschuldig. Schlimmer als Raketen. Denn vor Raketen kann man fliehen, vor Schweigen nicht. Schweigen ist das schwarze Gütesiegel.

Und wenn die Welt schweigt, geht das Verbrechen weiter. Und mit ihm sterben die Hoffnungen./ Broschüre

 

heshtja që vret gaza

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