Die USA und Israel wollten die Islamische Republik schwächen, doch sie geben ihr ihre mächtigste Waffe: die Legitimität der Belagerung...
Es gibt Momente in der internationalen Politik, in denen militärische Macht statt Lösungen Illusionen erzeugt. Und eine der gefährlichsten Illusionen unserer Zeit ist der Glaube, dass Bombardierungen des Iran die Islamische Republik automatisch schwächen.
Auf den ersten Blick erscheint die Logik einfach: Je größer der Druck von außen, desto näher rückt das Regime dem Zusammenbruch. Doch der Nahe Osten funktioniert nicht nach linearen Formeln. Am wenigsten der Iran.
Heute zeichnet sich ein Paradoxon ab, das Washington und Tel Aviv entweder nicht verstehen können oder nicht anerkennen wollen: Indem sie den Iran angreifen, entziehen sie dem Regime nicht seine politische Macht, sondern geben ihm die historische Rechtfertigung, sich zu verhärten, sich abzuschotten und zu überleben.
Anstatt die Islamische Republik von ihrem eigenen Volk zu isolieren, riskieren sie, sie in das Banner der nationalen Verteidigung einzuhüllen.
Das ist der Kern eines strategischen Fehlers. Ideologische Regime nähren sich nicht allein vom Erfolg, sondern auch von Bedrohungen. Manchmal sogar primär von Bedrohungen. Die Islamische Republik hat ihre Identität jahrzehntelang auf der Idee der Einkreisung, des Widerstands und des Opfers aufgebaut. In einer solchen Realität wird ein Angriff von außen nicht einfach als militärischer Schlag verstanden, sondern als moralische Prüfung, als Mobilisierungsinstrument und als Vorwand für innere Disziplin.
Genau hier liegt Teherans dunkle Macht. Die Stadt mag wirtschaftlich schwach, sozial und politisch erschöpft sein, aber sie ist bemerkenswert fähig, ausländischen Druck in innere Energie zum Überleben umzuwandeln.
Jede Rakete, die auf den Iran fällt, trifft nicht nur ein physisches Ziel; sie könnte auch die Möglichkeit einer unabhängigen Opposition, einer bürgerlichen Unzufriedenheit, die einen Wandel von innen heraus fordert, nicht vom Himmel, treffen.
Denn wenn ein Land unter Beschuss gerät, verschieben sich die inneren Machtverhältnisse. Selbst diejenigen, die das Regime hassen, wollen in vielen Fällen nicht, dass ihr Land von Fremden zerrissen wird. Selbst diejenigen, die nach Freiheit streben, werden nationale Demütigung nicht unbedingt als Mittel zu deren Erlangung in Kauf nehmen. So verschwimmen die Grenzen zwischen Staat und Gesellschaft. Und in diesem Nebel ist der erste Gewinner stets der Sicherheitsapparat.
Deshalb bergen Militäreinsätze gegen den Iran die Gefahr, genau das Gegenteil dessen zu bewirken, was sie versprechen. Sie ebnen nicht zwangsläufig den Weg für einen freieren Iran; im Gegenteil, sie könnten den Boden für einen stärker militarisierten, abgeschotteten und härteren Iran bereiten. Anstatt die Radikalen zu schwächen, liefern sie ihnen den Beweis, dass die Welt gegen den Iran ist und jeder Kompromiss naiv erscheint.
In diesem Moment muss die Diplomatie lauter sprechen als Kanonendonner. Nicht aus Sentimentalität, sondern aus Realismus. Denn die Geschichte der Region hat immer wieder gezeigt, dass autoritäre Regime im Nahen Osten weniger durch Bombenangriffe als durch ihren inneren Verfall gestürzt werden. Wenn ausländische Mächte brutal intervenieren, werden sie oft, ohne es zu merken, zu den effektivsten Propagandapartnern des Regimes, das sie stürzen wollen.
In diesem Sinne retten die USA und Israel den Nahen Osten nicht vor einem gefährlichen Regime. Sie riskieren Schlimmeres: es gerade in dem Moment zu stärken, in dem seine innere Schwäche am deutlichsten zutage treten könnte. Sie geben Teheran den politischen Luxus der Opferrolle, das strategische Privileg der Einkreisung und das moralische Instrument des Märtyrertums.
Und so begingen sie in ihrem Versuch, die Islamische Republik in die Knie zu zwingen, womöglich den größtmöglichen Fehler: Sie gaben ihr einen Grund zum Leben. / Broschüre
Duhet të shkojë një shqiptar atje që të bëjë komandë,se iranianët nuk dinë të bëjnë shtet,zatën ne shqiptarët e kemi zakon të komandojnë shtete të fuqishme.Dikur i bënim komandë Turqisë.Enveri i bëri komandë Bashkimit Sovjetik e Kinës,dhe e shpalli veten mbrojtësi i vërtetë i internacionalizmit proletar,këta llapaqenët e fëlliqësirat e post komunizmit iu duket vetja të aftë t'i japin mend perëndimit e Amerikës, bile dhe Izraelit.Tani do i japim drejtim dhe Iranit sepse pa ne s'bëhet gjë..Ku ku medet thonë andej nga mali...