TAGS-AT E JAVËS

Dosja e zezë14 Prill 2026, 12:11

Der Hafen von Durrës, der Schatten eines dunklen Basars: Wohin fließen die Millionenumsätze der „Hochhäuser“?

Shkruar nga Pamfleti
Der Hafen von Durrës, der Schatten eines dunklen Basars: Wohin
Alabar-Projekt /

Bei einem Projekt, an dem der albanische Staat mit 33 % beteiligt ist, wirft die mangelnde Transparenz der Einnahmen aus Vorverkäufen ernsthafte Zweifel daran auf, ob der private Partner bevorzugt, das öffentliche Interesse missachtet und der tatsächliche Finanzbericht verzerrt wird.

Beim Projekt Durrës Tourist Port geht es nicht mehr um die Frage, wie viele Türme errichtet werden, sondern darum, wohin die Einnahmen aus den Verkäufen fließen und warum der albanische Staat, obwohl er mit 33 % beteiligt ist, noch keine vollständige, detaillierte und nachvollziehbare Übersicht über seinen Anteil vorgelegt hat.

Laut zuvor von „Pamphlet“ veröffentlichten Daten und Informationen wurden im Gelände des ehemaligen Hafens von Durrës Vorverkäufe von Wohnungen, Büros, Gewerbeeinheiten und Garagen getätigt, obwohl einige Gebäude noch nicht fertiggestellt sind. Bis März 2026 sollen die Einnahmen aus diesen Vorverträgen schätzungsweise mehrere zehn Millionen Euro und später über hundert Millionen Euro betragen. Da die vollständigen Finanzdokumente noch nicht offiziell veröffentlicht wurden, bleiben diese Zahlen vorläufig und bedürfen der institutionellen Überprüfung. Sie geben jedoch Anlass zu berechtigter Besorgnis in der Öffentlichkeit.

Der Hafen von Durrës, der Schatten eines dunklen Basars: Wohin

Der Kern der Frage ist einfach: Hält der albanische Staat 33 % der Anteile an diesem Unternehmen, so muss volle Transparenz darüber herrschen, wie die Verkaufserlöse verbucht, verwaltet und verteilt werden. Werden diese Erlöse von einem privaten Unternehmen direkt oder über andere vertragliche Verbindungen eingezogen, so hat die Öffentlichkeit das Recht zu erfahren, ob diese Praxis mit dem Vertrag, der Partnerschaft und den wirtschaftlichen Interessen des Staates vereinbar ist.

Die Regierung kann sich nicht mit der Begründung zufriedengeben, die Einnahmen würden in das Projekt reinvestiert. Selbst wenn dies technisch oder buchhalterisch zulässig ist, entbindet dies die Regierung nicht von der Pflicht zur transparenten Berichterstattung gegenüber dem Projektpartner und der Öffentlichkeit. Im Gegenteil: Je größer das Projekt und je höher die eingesetzten öffentlichen Mittel, desto größer ist die Verantwortung für Transparenz.

Und hier liegt der schwierigste Punkt: Der albanische Staat ist diesem Projekt nicht als Beobachter beigetreten, sondern als Akteur mit einem öffentlichen Gut von strategischer Bedeutung. Wenn Land, Rechtsstatus, Verfahrenseinrichtungen und institutionelles Gewicht des Staates die Grundlage dieses Vorhabens bilden, dann ist jede Unklarheit über die generierten Einnahmen nicht bloß ein Buchhaltungsproblem. Es geht vielmehr um den direkten Schutz des öffentlichen Interesses.

Unter diesen Umständen stellen sich mehrere Fragen, denen sich die Regierung und die zuständigen Stellen nicht länger entziehen können:

Wo werden die Erlöse aus vorläufigen Verkäufen ausgewiesen?

Auf welchen Bankkonten werden sie verwaltet?

Wie hoch ist der bisher gesammelte Gesamtbetrag?

Welcher Anteil wird dem staatlichen Partner zugesprochen bzw. ist für ihn reserviert?

Gibt es eine unabhängige Prüfung des Finanzflusses des Projekts?

Und vor allem: Wird das Interesse des albanischen Staates tatsächlich geschützt oder wurde es von den Interessen privater Akteure in den Schatten gestellt?

Dies sind keine Propagandafragen. Es handelt sich um rechtliche, finanzielle und institutionelle Fragen. Denn wenn in einem Projekt mit öffentlicher Trägerschaft und staatlicher Beteiligung große Geldsummen zirkulieren, der Staat aber nicht vollständig über die Vorteile Rechenschaft ablegt, entsteht ein gefährliches Terrain für den Verdacht intransparenter Geschäftsführung, unlauterer Bevorzugung privater Partner, Verschleierung von Einnahmen oder Umgehung vertraglicher und gesetzlicher Verpflichtungen. Diese Probleme lassen sich nicht durch Propaganda lösen, sondern nur durch Dokumente, Prüfungen und Untersuchungen.

Daher ist es zum jetzigen Zeitpunkt nicht nötig, sich politisch zu äußern. Eine nüchterne Feststellung genügt: Bislang mangelt es an ausreichender Transparenz für ein Projekt, das öffentliche Vermögenswerte von außerordentlichem Wert betrifft und bei dem angeblich sehr hohe Verkaufserlöse erzielt wurden. Fehlt es bei einem solchen Projekt an Transparenz, ist Misstrauen nicht übertrieben, sondern eine staatsbürgerliche Pflicht.

Wenn die Regierung behauptet, dass alle Verfahren ordnungsgemäß ablaufen, dann ist die Lösung ganz einfach:

Die Veröffentlichung des vollständigen Betriebsvertrags, der Umsatzbeteiligungsformel, der tatsächlichen Kassenbestände, der Finanzbewegungen und der Prüfberichte ist erforderlich. Bis dahin bestärkt jeder Versuch, die Debatte mit politischen Stellungnahmen zu beenden, nur die Überzeugung, dass es sich im Hafen von Durrës nicht um ein einfaches Bauprojekt handelt, sondern um eine Angelegenheit, bei der das öffentliche Interesse ernsthaft gefährdet sein könnte. / Broschüre

projekti alabar porti i durrësit

1 Komente

  1. O
    Opionisti

    Te hetohete jane kunder ndetimi durres

    Lini një Përgjigje