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Editorial18 Qershor 2026, 10:40

Wie viel hat das Regime der Ayatollahs die Menschheit gekostet?

Shkruar nga Gjergj Zefi
Wie viel hat das Regime der Ayatollahs die Menschheit gekostet?
Wie viel hat das Regime der Ayatollahs die Menschheit gekostet?

Vier Jahrzehnte Staatsterror, Stellvertreterkriege und interne Repression haben Millionen von Opfern gefordert, während der Westen weiterhin die Kosten für ein Regime trägt, das die Iraner selbst zu stürzen versuchten...

Als nach der Ermordung von Mahsa Amin im Jahr 2022 Millionen Iraner in Teheran, Schiras, Maschhad und Isfahan auf die Straße gingen, erlebte der Westen für einige Wochen ein Bild, das er seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen hatte.

Eine ganze Generation von Iranern forderte keine Reformen. Sie forderten keine Zugeständnisse. Sie forderten weder mehr Brot noch weniger Inflation. Sie forderten das Ende der Islamischen Republik. Sie forderten das Ende des Ayatollah-Regimes.

Heute, vier Jahre später, steht die Welt erneut vor demselben Problem. Doch diesmal sind es nicht nur die Iraner, die die Zeche zahlen. Es ist die gesamte Menschheit.

Seit 1979, als die islamische Revolution den Schah stürzte und Ruhollah Khomeini an die Macht brachte, ist das iranische Regime zu einer der größten Quellen der Instabilität im Nahen Osten geworden.

Der Iran-Irak-Krieg forderte über eine Million Menschenleben. Jahrzehntelange Finanzierung regionaler Milizen, Konflikte mit Israel, Krisen im Libanon, in Syrien, im Irak und im Jemen haben Hunderte von Milliarden Dollar verschlungen und Millionen von Flüchtlingen hervorgebracht. In jeder größeren regionalen Krise der letzten vier Jahrzehnte war der Einfluss Teherans unübersehbar.

Doch der höchste Preis lässt sich nicht in Geld messen. Er misst sich in verlorenen Freiheiten.

Das Regime, das soziale Gerechtigkeit versprochen hatte, schuf ein System, in dem Frauen aufgrund ihrer Kleidung verhaftet, Journalisten inhaftiert, das Internet bei Bürgerprotesten abgeschaltet und politische Gegner als Staatsfeinde behandelt werden. Proteste, die nach dem Tod von Mahsa Amin begannen, wurden gewaltsam niedergeschlagen. Menschenrechtsorganisationen berichteten von Hunderten Toten und Tausenden Verhaftungen.

Nach Angaben von Iran Human Rights kamen bei den staatlichen Repressionen mindestens 551 Demonstranten, darunter Dutzende Kinder und Frauen, ums Leben.

Der Westen sah diesen Aufstand jedoch nicht als historische Chance, sondern als schwieriges diplomatisches Problem. Westliche Regierungen sprachen von Menschenrechten, verhängten Sanktionen und bemühten sich weiterhin um Abkommen mit dem Regime.

Nach monatelangem Krieg und Milliardeninvestitionen der USA versucht Washington nun, sich durch ein Memorandum mit Teheran aus dem Konflikt zurückzuziehen. Das Abkommen selbst hat eine ungewöhnliche Rebellion innerhalb der Republikaner ausgelöst. Republikanische Senatoren wie Bill Cassidy bezeichnen es als „den größten außenpolitischen Fehler seit Jahrzehnten“. Andere vergleichen es mit Barack Obamas Atomabkommen, das die Republikaner jahrelang kritisierten. Einige amerikanische Konservative sprechen offen von einer „Kapitulation“ vor dem Iran.

Die Ironie ist bitter.

Donald Trump kam mit dem Versprechen an die Macht, Obamas Iran-Politik zu zerstören. Heute werfen ihm einige Republikaner vor, eine neue Version davon zu schaffen. Seine eigenen Verbündeten fordern den vollständigen Text des Abkommens, weil sie nicht glauben, dass das iranische Regime seine Ambitionen allein durch diplomatische Versprechen aufgeben wird.

Die entscheidende Frage bleibt unterdessen unbeantwortet.

Wie viele Milliarden Dollar wurden in den letzten vier Jahrzehnten ausgegeben, um die Folgen des iranischen Regimes zu bewältigen?

Wie viele Kriege wurden geführt?

Wie viele Embargos wurden verhängt?

Wie viele Militärflotten wurden in den Persischen Golf entsandt?

Wie viele Flüchtlinge haben ihre Heimat verlassen?

Wie viele historische Chancen wurden verpasst?

Und vor allem:

Wäre es für den Westen klüger gewesen, sein politisches, diplomatisches und finanzielles Kapital in die Unterstützung der „Frauen, Leben, Freiheit“-Bewegung und des Bürgeraufstands zu investieren, der den Iran im Jahr 2022 erschütterte, anstatt sich heute auf ein militärisches Abenteuer einzulassen, das zig Milliarden Dollar gekostet hat und in einem Abkommen endet, das selbst von amerikanischen Republikanern angezweifelt wird?

Die Geschichte bietet selten perfekte Lösungen. Doch sie bietet oft einmalige Chancen. Der iranische Aufstand war eine davon. Anstatt die Menschen zu unterstützen, die nach Freiheit strebten, entschied sich der Westen erneut für Verhandlungen mit dem Regime.

Heute, nach Tausenden von Opfern, einer destabilisierten Region und Milliarden an Ausgaben, kehrt die Welt zu dem Punkt zurück, an dem sie hätte beginnen sollen: zur Frage, ob das Problem Irans Atomprogramm war oder das Regime selbst, das es aufgebaut hat. / Broschüre

sa i ka kushtuar njerëzimit regjimi i ajatollahëve? gjergj zefi

1 Komente

  1. A
    A

    Gjergj, shkruaj ndonje gje per Gazen dhe milionat qe ka vrare Amerika ne lufte ne vende ju skisje pse te ishte fare... Irani deri sot ska filluar asnje lufte te vetme...

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