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Editorial10 Mars 2026, 12:11

Der Befehlshaber des Krieges ohne Kompass

Shkruar nga Diplomatico | Pamfleti.net
Der Befehlshaber des Krieges ohne Kompass
Donald Trump /

Morgens verkündet er das Ende des Krieges, mittags spricht er von 40 Tagen Konflikt und abends verspricht er 20-mal stärkere Angriffe...

In der internationalen Diplomatie gibt es eine ungeschriebene Regel: Wenn ein Land in den Krieg eintritt, muss die politische Botschaft klar, konsequent und vorhersehbar sein.

Nicht aus Gründen diplomatischer Eleganz, sondern weil Armeen, Finanzmärkte und das globale Gleichgewicht auf dem Spiel stehen. Doch im Fall von US-Präsident Donald Trump scheint diese Regel anders zu gelten.

Innerhalb eines Tages hat sich die Darstellung des Krieges mit dem Iran mehrfach geändert, als ob es sich um eine Aussage handelte, die in Echtzeit vor der Öffentlichkeit getestet würde.

Am Morgen verkündete der amerikanische Präsident, der Konflikt könne sehr schnell beendet sein. Wenig später sprach er von einem Krieg, der etwa 40 Tage dauern könnte. Gleichzeitig warnte er, die USA seien bereit, „20-mal härter“ zurückzuschlagen, sollte Iran sich nicht zurückziehen.

Theoretisch könnten diese als Teil einer Strategie des maximalen Drucks auf den Gegner interpretiert werden. In der Praxis klingen sie für den Rest der Welt eher wie eine Reihe von Botschaften, die sich im Rhythmus des Nachrichtenzyklus ändern.

Das Problem ist, dass in einem solchen Konflikt jede Äußerung aus dem Weißen Haus strategisches Gewicht hat.

Die Verbündeten versuchen herauszufinden, ob eine kurze Militäroperation oder eine längere Eskalation vorbereitet wird.

Die Märkte reagieren unmittelbar auf jede Nuance in den Aussagen. Währenddessen wird in Teheran jeder Widerspruch sorgfältig analysiert, um zu verstehen, wie entschlossen Washington tatsächlich ist, bis zum Äußersten zu gehen.

Die Ironie besteht darin, dass inmitten all dieses Lärms an Erklärungen die entscheidende Frage immer noch ohne klare Antwort bleibt: Was ist das letztendliche Ziel dieses Krieges?

Zielt Washington lediglich darauf ab, die militärischen Fähigkeiten Irans zu schwächen?

Versucht es, sich in einem neuen strategischen Abkommen durchzusetzen?

Will er das Machtgleichgewicht in Teheran verändern?

Bislang scheinen die Antworten so widersprüchlich wie die Aussagen des amerikanischen Präsidenten. Im Nahen Osten gilt unterdessen eine andere Regel: Kriege enden selten so schnell, wie Politiker es in Pressekonferenzen vorhersagen. Und in diesem Kontext mag das, was den einen als politische Flexibilität erscheint, für die anderen schlicht strategische Unklarheit bedeuten.

Letztlich zeigt die Geschichte internationaler Konflikte, dass die Konfliktparteien weniger auf den jeweiligen Tonfall als auf die Konsistenz der Botschaft achten. Und wenn sich die Botschaft mehrmals täglich ändert, besteht die Gefahr, dass der Krieg selbst nicht mehr als wohlkalkulierte Strategie, sondern als ein Prozess wahrgenommen wird, der sich in Erklärungen schneller entwickelt als in der Realität des Schlachtfelds. / Broschüre

komandanti i luftës pa busull donald trump

4 Komente

  1. H
    Hari

    Ore n.q.s "komandanti" eshte I cmendur ta cojne ne cmendine dhe Jo ta kene president,dhe te vendoset ai per fatin e nje shteti,nuk eshte I afte,dhe kjo nuk eshte Hera e pare qe nuk di SE c'i behet!

    1. T
      Tony

      Po kur mbi gjysma e popullit qe e votoi eshte per cmendine si i behet!?

    2. F
      Feti Dema

      Donald Tramp ka folur qartë. Kur mbaron lufta, e vendos Bibi(Netanjahu). Donald Tramp po thotë: luftën e nisi Ai ,pa na pyetur Ne , ndaj Ai e di, se kur e përfundon luftën. Atë që i bëri Amerikës dhe botës Netanjahu, nuk do ja bënte as Kina, se nuk do ja mbante.

      1. T
        Tony

        Luftrat i hapin borxhet ndaj Bankave e Bankat i kane cifutet. Hitleri i ndoqi cifutet se kur u kerkoi kredi Bankave te fuqizonte makinen ushtarake t'i binte Ruseve, cifutet i terhoqet parate nga Bankat e i transferuan jashte Gjermanise. Keshtu Gjermanet mbeten duart bosh e i ndoqen cifutet. Kjo qe e verteta, pa pallavrat e tjera raciste e terr verr verr. Ne Gjqermani ne ate kohe ishin 28 mije Afrikane e Hitleri nuk preku nje por ata iken nga frika duke pare se c'po u ndodhte cifuteve. Paraja ngre lart dynjane, paraja ben hatane.

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