Die Behauptung, die EU habe Edi Rama wegen der Balluku-Frage gewarnt, erweist sich als falsch; aus den offiziellen Tagesordnungen geht hervor, dass Albanien überhaupt nicht auf der Tagesordnung stand.
Seit einigen Tagen kursiert in den Medien von Tirana die Meldung, EU-Minister hätten über die COELA (Kommission für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Bildung) Albanien erörtert und Edi Rama im Fall Balluku gewarnt. Offizielle Dokumente des EU-Rates widerlegen diese Behauptung und belegen, dass Albanien nicht auf der Tagesordnung der Sitzungen vom 30. Januar, 4. und 6. Februar stand. Diplomatenkreise bestätigen, dass die EU und die USA trotz der Besorgnis über die scharfe Kritik der Mehrheit an der Justiz die Unabhängigkeit der SPAK (Staatsanwaltschaft für Menschenrechte) und des Verfassungsgerichts unterstützen, ohne sich in konkrete Gerichtsverfahren einzumischen. Die Meldung über die COELA erweist sich somit als politische Propaganda der Opposition, um Druck auf das Verfassungsgericht auszuüben, und nicht als offizielle Position der Europäischen Union.
Seit über drei Tagen tauchen in den Medien von Tirana „Nachrichten“ über ein Treffen der EU-Minister bezüglich Albaniens sowie eine Warnung an Edi Rama in Bezug auf die Balluku-Frage auf.
In Wahrheit handelt es sich hierbei um eine von oppositionellen politischen Kreisen erfundene und in ihren Medien verbreitete Nachricht über eine angebliche Entscheidung der EU-Minister im Fall Balluku.
Die EU-Außen-, Innen- und Justizministerkonferenz COELA hat Albanien in keiner ihrer Sitzungen thematisiert. Ein Blick auf die Tagesordnung des offiziellen EU-Portals genügt:
https://data.consilium.europa.eu/doc/document/CM-1517-2026-INIT/en/pdf
Aus dieser Tagesordnung geht hervor, dass Albanien nicht auf der Tagesordnung der Treffen vom 30. Januar, 4. Februar und 6. Februar stand.
Es gibt möglicherweise Signale aus bestimmten Kreisen innerhalb der EU, die Edi Ramas Konflikt mit der Justiz nicht gutheißen werden, und dies ist auch in diplomatischen Kreisen bekannt. Tatsächlich äußerte ein bekannter Botschafter eines sehr einflussreichen EU-Landes in einem informellen Gespräch diese Bedenken, allerdings in keinem Zusammenhang mit der Entscheidung des Verfassungsgerichts.
Sogar in diplomatischen Kreisen ist man sich dessen bewusst und hat dies auch offen zum Ausdruck gebracht: Sowohl die SP als auch die DP üben Druck auf das Verfassungsgericht aus, um die Suspendierungsentscheidung zu erzwingen.
Die EU, aber auch die USA, haben im Fall Balluku keinen Druck als Klage ausgeübt, sondern lediglich erklärt, sowohl SPAK als auch die Richter des Verfassungsgerichts zu unterstützen. Gleichzeitig betrachten sie Edi Ramas Klage gegen die Entscheidung des GJKKO als eine interne Angelegenheit Albaniens.
Dies bedeutet, dass das Recht eines Gerichts, einen Minister zu suspendieren, in der EU nicht zur Debatte steht. Andererseits haben Botschafter die von Edi Rama verwendete Sprache, insbesondere die Angriffe auf Richter, nicht begrüßt.
Nach Einschätzung europäischer Diplomaten stehen diese Angriffe nicht in direktem Zusammenhang mit dem Fall Balluku, sondern mit dem Fall AKSHI, da Rama offenbar nicht zulassen will, dass Ermittler sich seinem Generalsekretär oder seinen Beratern nähern.
Es gibt sogar Material von einem Treffen von Botschaftern, das diese Besorgnis verdeutlicht und zuvor von Pamphlet veröffentlicht wurde.
Aber dieser angebliche „Schwindel“ um COELA ist nichts weiter als ein politischer Schachzug, inszeniert vom Stellvertreter des DP, um Druck auf das Verfassungsgericht auszuüben.
Die EU-COELA befasste sich aufgrund wichtiger Entwicklungen in der Ukraine und Moldau erst bei ihren Sitzungen am 6. und 4. Februar mit diesen beiden Ländern. Bei der Sitzung am 30. Januar wurden zwar die Ukraine, Moldau und Montenegro, nicht aber Albanien, thematisiert.
Es ist kein Geheimnis, dass die EU, insbesondere Deutschland als größter Finanzier der ONM-Operation, aber auch andere Staaten, von der Mehrheit einen nicht-offensiven Umgang mit Justiz und unabhängigen Institutionen fordern. Das haben sie offen geäußert.
In diesem konkreten Fall haben sie nicht direkt interveniert, weil sie die Unabhängigkeit der Institutionen wahren wollen. Zwar haben sich EU-Diplomaten mit Mitgliedern des Verfassungsgerichts getroffen, jedoch nur, um ihnen ihre Unterstützung für deren Unabhängigkeit zuzusichern.
Die kürzlich von Gazment Bardhi verbreitete Nachricht, der offensichtlich einen politischen Groll gegen Belinda Balluku hegt, die ihn in Fier deutlich geschlagen hat, wurde weder von EU-Institutionen noch von den Kanzleien der Mitgliedstaaten bestätigt. Es handelt sich lediglich um eine Propagandamaßnahme, um Druck auf das Verfassungsgericht auszuüben.
Doch es steckt eine Wahrheit in dem doppelten Spiel der Opposition mit der Regierung: Sie koordinieren den politischen Kampf nach den Interessen von Clans und Lobbys, nicht auf der Grundlage tatsächlicher Oppositionsargumente oder -anliegen. / Broschüre
Mbaroi Rama, ky vit eshte viti i fundit te tij dhe rrezimi i regjimit patronazhist…
Patjetër, SHBA , Brukseli dhe SPAK kanë ushtruar ndikim siç dinë Ata, që vendimarrja e Gjykatë Kushtetuese të delte 5 me 3 në favor të kërkesës së Kryeministrit. Sali Berisha e dëshirinte një rezultat 5 me 3, 'vdiq' për të na mbush mëndjen që aq, do delte votimi. Ai votim në favor të kërkesës së Edi Ramës rrëzonte "Reformën në Drejtësi". Dhe një vënd me sistem drejtësie i rrëzuar nga Gjykata Kushtetuese legjitimonte Sali Berishën dhe homologun e tij në të majtë që ti përbashkonin kontigjentet respektive në domosdoshmërinë për përmbysjen me çdo mjet të regjimit. Regjimi i ri me protagonist Sali Berishën me grup negociator do rithemelonin shtetin e ri demokratik shqiptar. Fatmirësisht diktati funksionoi dhe Sandër Beci votoi për së mbari. 'Kryengritja e të revoltuarëve' të PD dhe PS do katandiset në hiç. Nuk kanë legjimitet. Legjitimitein e ka Reforma në Drejtësi. SPAK-BKH dhe GJKKO. Në sontazhet e sotme deri tani mbështetja për Të është 85%. Kalofshi të gjithë një fund javë të qetë.